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 Das Lamentoso

 aus Tschaikowskys Pathetique

       
     
       
     

Das Lamentoso aus Tschaikowskys Pathetique

       
     
       
     

Das Lamentoso aus Tschaikowskys Pathetique

Peter Tschaikowsky hat der Welt wunderbare Musik gegeben. Werke, von besonderer Melodik, tief ergreifend. Er war einer der ganz Großen in der Musik.

Man mag zustimmen, daß Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Wagner und Strauss die größten Musikschaffenden waren. Neben diesen aber gab es solche wie Grieg und eben Tschaikowsky, deren Werke nicht minder unvergänglich sind.

So sei all jenen, die Tschaikowsky nicht in die vorderste Reihe der Großen stellen wollen, ein ebenso origineller wie wahrer Ausspruch von Franz von Suppé vorgehalten, der da lautet: „Der eine schreibt `s Libretto, der andere die Musik, und dann kommt der, der gar nichts kann, und der schreibt die Kritik“.

Was Tschaikowsky den Menschen gab, ist nicht allein an den Maßstäben der Musikwissenschaft zu messen, sondern vor allem an der Freude, die Tschaikowsky vielen Menschen bereitet, an der Kraft der Gefühle, die er zu vermitteln verstand.

Seine 6. Sinfonie, Opus 74, in h-moll, genannt die „Pathétique“ war Peter Tschaikowskys letztes großes Werk – und wahrscheinlich sein bedeutendstes, ja eines der bedeutendsten Musikwerke überhaupt. Und innerhalb seiner 6. Sinfonie ist es der 4. Satz, der tiefste Ergriffenheit auszulösen vermag: das Lamentoso.

Diesen langsamen, aus der Tiefe atmenden Schlußsatz seiner „Pathétique“, dessen Ausklang viele als ein Requiem des Peter Tschaikowsky empfinden, kann niemand beschreiben. Musik ist das, worüber man nicht reden und auch nicht schweigen kann, hat Victor Hugo einmal gesagt. Er münzte dies nicht speziell auf Tschaikowsky, aber für Tschaikowskys Werke gilt es in höchstem Maße.

Jetzt, in der Advents- und Weihnachtszeit, in der Stimmung des Winters, im Übergang vom Vergehen des alten Jahres zum Werden des neuen, hört der Mensch Tschaikowskys 6. Sinfonie wohl mit besonders eingestimmtem Geist. Wer kann, sollte es tun.

 

Nach mehren Anläufen nahm Tschaikowsky 6. Sinfonie 1893 Gestalt an. Später sagte er: „Der letzte Satz ist ein Adagio, und das gesamte Werk hat ein Programm“. Es war wohl tatsächlich das Requiem auf sein schaffensreiches aber oft schwieriges und mitunter auch leidvolles Leben. Tschaikowskys Freund der Großfürst Konstantin sagte zu ihm: „Was haben Sie nur getan?! Das ist doch ein Requiem, ein richtiges Requiem“. Tschaikowsky erwiderte: „In diese Sinfonie habe ich meine ganze Seele gelegt“. Das war zu spüren – es ist immer zu spüren. Und es ist so besonders ergreifend, weil es jedem Menschen gelten kann, obschon Tschaikowsky schrieb, diese seine 6. Sinfonie sei „durch und durch persönlich“. Genau das aber ist wohl, warum sie alle Menschen so stark ansprechen kann – persönlich für einen jeden. Peter Tschaikowsky komponierte, was ihn selbst und jeden betrifft. Ein jeder verspürt da die geballte Kraft aller menschlichen Fähigkeit, zu fühlen.

 

 

 

 

Bald nach dem Erfolg seiner 6. Sinfonie, der „Pathetique“, verließ der große Peter Tschaikowsky diese Welt. Seine Werke aber werden für immer bleiben; und das Lamentoso, der 4. Satz seiner 6. Sinfonie, ist wohl von seinen vielen großartigen Musikschöpfungen die größte. Wenn wir diese Musik hören, führt es uns an die Schwelle einer Erkenntnis über das Wesen jener Dinge, die unmeßbar, und doch wichtiger als alle andern sind: Empfindenswelten.

       
               
               
     

       
               
               
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