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Rivalisierende Schwestern 
und die  "Vril-Glocke"  

       
     
       
     

Rivalisierende Schwestern - und die Vrilglocke

       
     
       
      Rivalisierende Schwestern - und die „Vril-Glocke"

Im Rahmen der erweiterten Beschäftigung mit den Angelegenheiten um die „Vril-Gesellschaft" – die offiziell bekanntlich nicht so hieß – wird fast immer übersehen, daß diese Gemeinschaft – die Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik – praktisch all ihre wichtigen Grundlagen schon in den ersten zweieinhalb Jahren ihres Bestehens schuf. Dies gilt für das spirituelle Denken, für die Welt- und Überweltsicht, und auch für die erste und wahrscheinlich wichtigste Phase der „transmedialen Kommunikation"; es gilt aber auch für die Basis des bio-technologischen Denkens sowie für die Anlage der organisatorischen Struktur der Gemeinschaft.

Vor allem zwei Komponenten sind es gewesen, welche die Basis des „Vril"-Erfolgs schufen: 1. Die „transmediale Kommunikation" (über die wir in unserem Artikel „Aldebaranische Notizen" ausführlich gesprochen haben) sowie 2. das Prinzip der „Schwingungs-Glocke", die den Kernbestandteil des neuartigen Antriebs bildete.

Die entscheidenden Grundlagen zu beidem stammen schon aus den Anfangsjahren der Gemeinschaft. Alles Spätere fußte auf dem, was zwischen 1919 und 1923 war.

Diese beiden Hauptkomponenten haben innerhalb der „Vril-Gesellschaft" unterschiedliche Ursprünge. Die transmediale Kommunikation war Angelegenheit der quasi klassischen „Vril-Damen", während das Prinzip Schwingungsglocke von den in jenen frühen Jahren der Gesellschaft noch nicht eigenständigen „Isais-Damen" eingebracht wurde. Speziell dies soll hier noch näher betrachtet werden.

Vril-Isais-Glocke

Im allgemeinen beginnt für interessierte Menschen, welche die diesbezüglich greifbaren Quellen für sich zu erschließen verstanden die Geschichte der „Vril-Gesellschaft" im Mai 1919 in München, basierend auf Ideen, die bereits im Jahre 1917 in Wien mit an der Sache beteiligten Personen besprochen worden waren. Der erste Rahmen in München war der Thule-Orden, aus dem sich der Kreis aber noch im selben Jahr verselbständigte. Es entstand die „Alldeutsche Gesellschaft für Metaphysik VRI-IL". So lautete die vollständige Bezeichnung, und das VRI-IL zeigt, wie nahe doch die Panbabylonische Gesellschaft war.

Wir wollen jetzt aber keine Geschichte der „Vril-Gesellschaft" zeichnen. Die wichtigsten Punkte dazu finden sich ohnehin schon in unserer Rubrik „Rückblick".

Was heute einmal näher beleuchtet werden soll, ist, von woher in den ersten Jahren - die für alles Spätere sicher maßgeblich waren - welche Wissensgrundlagen kamen. Bisher ist dabei kaum je über die Leistungen jener Gruppe gesprochen worden, die sich 1922 von der „Vril-Gesellschaft" trennte, um ihren „Isaisbund" zu gründen. Aber über die Vorgänge der Trennung als solche, gibt es einige frühere Artikel, wir brauchen diese daher nicht zu wiederholen. Gelegentlich wäre aber vielleicht eine genauere Betrachtung dieser Angelegenheit sinnvoll – zumal dieser Konflikt sogar ein paar amüsante Züge aufweist. Wir hoffen, demnächst einiges an Originalunterlagen darüber zu erhalten, und sollte dies gelingen, werden wir darüber berichten. Offenbar gibt es noch mehrere Exemplare der frühen Vereinszeitungen, sowohl der „Vril-Post" wie auch des Gegenblattes „Isaisruf", welche sich im Besitz einer alten Dame befinden, die in den 1930er Jahren zu den „Rebellinnen" stieß. Das ist im Augenblick aber nur ein Hinweis auf wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres Kommendes.

In den wichtigen Veröffentlichungen zum Themenkreis ist fast nur von den „Vril-Damen" die Rede, auch wenn beispielsweise in einem Film auch der Name Isais erwähnt und kurz eine Bilddarstellung aus der Zeit gezeigt wird. Dergleichen bleibt jedoch sporadisch, ohne nähere Erläuterung. Es paßt optisch auch nicht in das übliche Bild. Unter „Vril-Damen" verstand man einen anderen Typ, dem wohl auch tatsächlich die meisten der Damen im „Vril"-Kreis entsprachen.

Vril-Ges-7

Nach dem Kenntnisstand, wie er etwa zwischen 1980 und 1990 herrschte, schien die vermittelte Sicht die richtige zu sein. Von der frühzeitigen Abspaltung einer Gruppe war nicht die Rede, diese blieb im Hintergrund, sie war anscheinend nicht wichtig. Allerdings – und dies darf nicht verschwiegen werden – hat dabei auch eine gewisse Parteinahme mitgespielt, die aufgrund der Informationslage in jenen Jahren vielleicht verständlich war, aber doch nicht gänzlich entschuldbar ist. Niemand sonst hatte Zugang zu den wenigen relevanten Quellen, und bei uns hat sich damals niemand die Mühe gemacht, einer zweiten Möglichkeit nachzuspüren. Dabei hat es diesbezügliche Hinweise sehr wohl schon gegeben, und der Weg, die existierenden Isais-Gruppen zu fragen, stand offen. Es gab auch schon Hinweise von dort, die keine Beachtung fanden; wenigstens nicht im großen Zusammenhang.

Inzwischen haben sich jene Kreise als die aktiveren und konsequenteren erwiesen, was auch darin deutlich wird, daß diese Causa Nostra sich durchgesetzt hat.

In der frühen Zeit der Veröffentlichungen war dies aber noch nicht so – wie überhaupt viele wichtige Informationen zu diesem Bereich noch fehlten, bzw. nicht näher wahrgenommen wurden. Warum war das so? Die Antwort auf diese Frage kann bloß auf eine sehr menschliche Weise gegeben werden: Es hatte zum einen mit Sympathie zu tun, und zum anderen mit dem Mißverstehen ungeordneter Papiere, wobei ersteres bis zu einem gewissen Grade aus zweiterem hervorging; und im Mittelpunkt all dessen stand die Abspaltung der Isais-Gruppe von der „Vril-Gesellschaft" im Oktober/November 1922. Daß Menschen „abtrünnig" werden, machte – unkritisch betrachtet – einen unsympathischen Eindruck. Was in der bewußten Zeit über die „Abweichlerinnen" bekannt war, konnte überdies leicht mißverstanden werden, zumal Unterlagen von einer dritten Gruppe mit anderem verwechselt wurden. Dies geschah, weil zweimal der ja nicht seltene Vorname Erika auch dort erschien, wobei es sich aber um eine andere Erika handelte als jene, die zusammen mit Leona den Isaisbund gründete. Bei näherem Hinsehen wäre dies schnell aufgefallen, doch fehlte es an Objektivität. Den „Vril-Damen" gehörte eine voreingenommene Sympathie. Vielleicht auch, weil man da von einigen hübsche Bilder kannte, während von den Abweichlerinnen noch keine zur Verfügung standen. Als dann später solche auftauchten und sich zeigte, daß auch diese „Isais-Damen" hübsch und sympathisch waren, hatten sich die ablehnenden Schriften der „Vril-Damen" bereits verfestigt. Erst mit Verfügbarkeit der Schriften des Isais-Kreises, wandelte sich das Gesamtbild erheblich.

Trotzdem, das Bild der romantisch erscheinenden „Vril-Damen" hatte seinen Platz nun einmal eingenommen, und zumindest in der Phantasie wirkte das sympathischer als die kühle Eleganz der „Isais-Damen", bei denen das Bekenntnis zur weiblichen Eitelkeit Bestandteil der Regeln war. Dort stand dies im direkten Zusammenhang mit den isaisbündischen Auffassungen, denen gemäß die Frauen einer Isais-Gemeinschaft nicht nur spirituell stark sein sollen, sondern auch im weltlichen Leben als Frauen. Ansätze dieses Denkens hatten die „Vril-Damen" übernommen, wie das Konzept der „Vril-Gesellschaft" überhaupt viel Isaisbündisches besaß – jedenfalls hinsichtlich Struktur und operationalem Denken. Diese durchaus kühl-berechnende „Vril"-Einstellung ist belegt, möglichst ansprechendes äußerliches Auftreten gehörte dort ebenso zu den Regeln wie bei den „Isais-Damen".

KVM-Isais-Bund 1924

Daß jene „Isais-Damen" in so manchen Dingen vielleicht objektiv sogar ein paar sympathischere Züge hatten, wurde erst später deutlich. Auf alle Fälle dürften sie im Wettstreit: „Wer macht mehr Eindruck?" Vorteile für sich gewonnen haben. Denn spätestens nach der Trennung, herrschte laut Erzählungen und erhaltener Korrespondenz eine ständige Rivalität zwischen diesen beiden Damengruppen. Wohl besonders durch das Wirken der äußerst kultivierten und hoch eleganten Erika, die eine außergewöhnlich schöne Frau gewesen sein soll, hatten die „Vril-Damen" diesbezüglich offenbar keinen leichten Stand gegenüber den „Isais-Damen", obschon auch Maria, Traute und andere bestimmt sehr attraktive Frauen gewesen sind. Die organisatorische Leitung des Isaisbunds lag aber in den Händen von Erika, die für das modisch optimale Auftreten ihres „Amazonen-Trupps" sorgte, und für solch eine Aufgabe war sie wohl auch besonders versiert. Im übrigen ist auch Leona zweifellos eine hübsche Frau gewesen. Bei Zusammenkünften, die es um der Sache willen zwischen „Abordnungen" den beiden Gruppierungen hin und wieder gab, fuhren die Isais-Damen mit Erikas als „Bundeswagen" neu angeschafftem Mercedes-Cabriolet vor. Erika stammte aus rheinischen Industriellenkreisen. Das Ganze hat also durchaus amüsante Seiten gehabt, wobei es zu bedenken gilt, daß die maßgeblichen Damen beider Gemeinschaften erst zwischen 20 und 30 Jahre alt waren!

Die beiden Damen-Riegen unterhielten also auch nach der Trennung von 1922 weiterhin Kontakte, wenigstens sporadisch.

E-L-Mercedes 1922

Frauen gehen aufgrund quasi archetypischer Muster anders miteinander um als Männer, das wird niemand bestreiten. Das ist natürlich, und Männer können vieles in der weiblichen Psyche wohl nie vollkommen verstehen. Aus der Geschichte der „Alldeutschen Gesellschaft für Metaphysik VRI-IL", der „Vril-Gesellschaft", sind ein paar Vorkommnisse bekannt, die Streiflichter auf die oft schwierigen Verhältnisse der Damen untereinander werfen. Zwar hat es offenbar nie ernstliche Zerwürfnisse gegeben – sogar nach der Abspaltung der Isais-Gruppe blieb eine gewisse Loyalität in übergeordneten Dingen bestehen – doch an Streitpunkten und Rivalität fehlte es nicht. Dies gab es unter den „Vril-Damen" offenkundig von Anfang an, und erkennbar mehr als in dem 1922/23 gegründeten Isaisbund.

Beide Damengruppen hatten auch jeweils ihren eigenen männlichen „Anhang", und durch den Zusammenhalt der Herren blieb auch die Verbindung insgesamt bestehen, wenigstens sporadisch und um der Sache willen, auch wenn die Damen beider Seiten sich nicht sonderlich mochten – um es zurückhaltend zu formulieren.

Die erhaltenen Zeugnisse aus dem Kreis der „Vril-Gesellschaft" – wie etwa auch persönliche Briefe einzelner Mitglieder – sprechen immer wieder von dem autoritären Führungsstil der „Vril-Chefin" Maria, die keine Widerrede mochte, dabei aber in ihren Auffassungen sprunghaft sein konnte, wodurch intern eine klare Linie oft fehlte. Kritiker/innen warfen ihr Selbstüberschätzung vor. Tatsächlich dürfte sie den Rahmen ihrer Möglichkeiten aber recht gut gekannt haben. Dafür spricht, daß die nötigen Angelegenheiten offenbar funktionierten, trotz verschiedener Mißstimmigkeiten. Es scheint so gewesen zu sein, daß Maria viele Aufgaben delegierte, eben weil sie sich im Grunde nicht überschätzte, auch wenn dies nach außen hin oft anders gewirkt haben mag. Eine besonders umgängliche Person ist sie offenbar nicht gewesen. Zu Gesprächen über andere Auffassungen war sie nicht bereit, ohne Rücksicht auf Bildung, Erfahrung oder Alter der Anderen. Sie soll mitunter auch einen Tonfall angeschlagen haben, der nicht angemessen war. So etwas ließ sich z.B. eine Frau wie Erika nicht bieten, die zwar nicht älter als Maria war, dieser aber nach übereinstimmenden Berichten an Bildung und wahrscheinlich auch Intelligenz überlegen. Wohl weniger aus magischen Gründen als aus Opposition gegen Maria, ließ Erika sich eine extra kurze Stufenschnitt-Frisur machen, die bis dahin allein Leona so trug. Maria sowie deren enger Kreis waren darüber äußerst verärgert, was noch dadurch gesteigert worden sein mag, daß der neue Stil der Rebellinnen manchen wichtigen Herren gut gefiel. Einige weitere junge Damen folgten nun Erikas Beispiel, und das provozierte sicher den Bruch, zumal die kleine Gruppe um Erika und Leona fest zusammenhielt.

Vril-Glocke

Jetzt gab der Isais-Freundinnenkreis auch ein eigenes Informationsblättchen heraus, den „Isaisruf", welcher zwar nicht in Front gegen die „Vril-Post" der Alldeutschen Gesellschaft für Metaphysik stand, aber doch in vielem gegen dort Geschriebenes argumentierte. Es ging damals eben nicht ausschließlich um höhere Ziele, sondern es war auch ein Club um Frauenahngelegenheiten. Man beschimpfte sich zwar nicht, doch es kam laufend zu schnippischen Artikeln von beiden Seiten. So nannten die einen die anderen „Amazonen mit Lippenstift", und jene diese „Verzopfte" – usw.

Dies alles hat sicher nicht mancher Heiterkeit entbehrt und war wohl auch nicht tierisch ernst. Erika hatte viel Humor, das zeigte sich häufig, während Maria als ausgesprochen humorlos galt. Diese beiden Frauen konnten auf die Dauer wohl nicht miteinander auskommen, auch wenn Erika bezeugtermaßen nie die Absicht hatte, die Führung der „Vril-Gesellschaft" zu übernehmen, sie akzeptierte Maria in dieser Position durchaus. Trotzdem dürfte der Bruch während der Versammlung am Königssee vorprogrammiert gewesen sein. Es hat nach Berichten nicht viel gefehlt, und die „Überläuferinnen" wären noch viel zahlreicher gewesen, doch namentlich Leona wollte keine Mitstreiterinnen, die nur aufgrund momentaner Opposition gegen die autoritäre Führung im Vril-Kreisn kamen.

Königssee  -  Cafe Malerwinkel

Unterrichteten Stimmen zufolge war Traute die einzige im „Vril"-Kreis, mit der Maria kaum zankte. Ansonsten dürfte es oft Zwistigkeiten gegeben haben. Sicherlich gab es auch eine gewisse Fluktuation unter den Mitgliedern. Davon wird zwar nicht viel berichtet, aber indirekt läßt es sich sehr wohl erkennen. So ist denn Marias Lange-Haare-Gebot sicher nicht die wirkliche Ursache für die Abspaltung der Isais-Gruppe gewesen, sondern lediglich der auslösende Punkt, sozusagen der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Dafür spricht z.B. auch, daß Gerti, eine der wichtigsten Personen der „Vril-Gesellschaft", immer eine kurze Frisur trug, welche sie auch nach dem Lange-Haare-Dogma beibehielt. Ohne Gertis Leistungen wäre die Firma Antriebstechnische Werkstätten vermutlich nie entstanden, sicher aber hätte sie nicht erfolgreich geführt werden können. Das wußte Maria und akzeptierte Gerits kurze Frisur. Auch als Gudrun sich eine solche machen ließ, schwächte das nicht ihre Position in der „Vril-Gesellschaft".

Dieser Streitpunkt ist also sicherlich nicht die einzige Ursache für die Spaltung der Gemeinschaft gewesen, vielleicht nicht einmal die hauptsächliche. Wenn dieser Punkt so wichtig genommen wurde, dann wohl nicht aus banalen Gründen, sondern wegen des gescheiterten Projekts Jenseitsflugmaschine. Diese konnte nach der Überzeugung mehrerer Damen nicht funktionieren, weil ein Schwingungsspeicher nach dem Isais-magischen Prinzip fehlte, auf welchem der Entwurf aber basierte. Wenn nicht einmal solch ein Versuch unternommen wurde, an dem sich zu beteiligen mehrere angeboten hatten, so lag das an Marias ablehnender Entscheidung. Und ihr ging es nach Meinung vieler dabei gar nicht um die Sache, sondern um bloße Rechthaberei. Wahrscheinlich ist an diesem Punkt schon die Vorentscheidung für die Spaltung der „Vril-Gesellschaft" gefallen. Das Prinzip des Kernbestandteils Schwingungs-Glocke ging schließlich auf die magische Konzeption jener Gruppe zurück, die sich 1922 von der „Vril-Gesellschaft" trennte, und den „Isaisbund" bildete.

In den Jahren 1920 bis 1922 hat aber jene Gruppe von Damen, die dann den eigenständigen Isaisbund schuf, eine Menge zu dem beigetragen, was heutzutage als typisch für die „Vril-Gesellschaft" gilt. Das beginnt schon mit dem „Vril"-Zeichen, welches das Isais-Symbol ist und im Grunde nichts mit Vril an sich zu schaffen hat. Auch die Farbenkombination Schwarz-Weiß/Silber-Lila sind die Farben der Isais, welche von der „Vril-Gesellschaft" übernommen wurden, obschon deren Bezug auf Isais nur am Rande bestand, dies insbesondere nach „Rebellion" der Damen um Erika und Leona im Herbst 1922. Die auf dem Prinzip der Isais-Schwingungsträger beruhende „Glocke" wurde jedoch weiterverwendet und sicherlich auch weiterentwickelt, wodurch wahrscheinlich die magischen Komponenten durch technische ersetzt wurden, was allerdings keineswegs Gewißheit ist.

Glocke - Frequenzen

Die „Glocke"! Der geheimnisvolle Kernbestandteil jeder unkonventionellen Antriebe, die gemeinhin als Vril-Triebwerk, Thule-Tachyonator oder Sm-Triebwerk bezeichnet werden, war offenbar bei allen diesen Konstruktionen ein Bauelement, das auf alle Fälle bei den Antriebstechnischen Werkstätten der „Vril"-Gesellschaft „Glocke" genannt wurde – und in diesem Kreis hatte der so bezeichnete Apparat offenbar auch seinen Ursprung. Aber ist das wirklich genau so richtig? Oder müsste die „Glocke" nicht aus einer anderen Perspektive gesehen werden? Das sieht bei genauem Hinsehen tatsächlich so aus, und es ist auch an dem! Was dabei bislang ungeklärt bleibt, ist die Frage nach der technischen Ausführung. Der Versuch, den bio-magischen Schwingungsträger durch Quarz zu ersetzen, hat sich bei der Jenseitsflugmaschine nicht bewährt, und wie spätere Glockenkonstruktionen beschaffen waren, speziell hinsichtlich der in ihnen enthaltenen Schwingungsträger, ist nicht überliefert. Es gibt durchaus ernstzunehmende Menschen, die davon überzeugt sind, es sei in aller Stille auf das alte magische Mittel zurückgegriffen worden, wie es aber auch andere Stimmen gibt, die von der Verwendung anderer Quarze ausgehen. Wie aber die Aufladung eines wie auch immer gearteten Schwingungsträgers auf künstlichem Wege vonstatten gegangen sein sollte, darauf hat noch niemand eine schlüssige Antwort bieten können, nicht einmal in der Theorie. Dieses Rätsel zu lösen ist aber hier auch nicht der Platz, und vielleicht gibt es ja auch gar keines, sondern die Dinge verhielten sich so, wie die Isais-Partei meint?

Motiv-Glocke - Is

Über diese „Glocke" im allgemeinen haben wir an früherer Stelle schon gesprochen.

Da neue Aufschlüsse dazu nicht in Sicht sind, möchten wir jetzt nicht wiederholen, was ohnehin schon gesagt wurde und hier bei CN im Internetz zu finden ist. Jener Kernbestandteil der Antriebsanlage, der wegen der äußerlichen Ähnlichkeit mit einer bayerischen Kuhglocke seinen Namen erhielt, ist ein Schwingungsträger und Schwinungsspeicher, gewesen, das steht fest. Das aber berechtigt dazu, diesem Begriff nachzugehen, nach gewissen Verbindungen Ausschau zu halten und die Frage zu stellen: Haben wir es womöglich viel eher mit einer „Isais-Glocke" zu tun als mit einer „Vril-Glocke"? In der Tat: Ja! Schon aufgrund dessen, wie diese Idee in die „Vril-Gesellschaft" kam, bestätigt es, daß es sich so verhält.

Was uns aber jetzt an dieser Stelle sehr interessieren soll, ist der Ursprung der „Technik-Glocke"! Diesen Punkt nach Möglichkeit zu klären ist wichtig, weil sie u.a. die in unserem Artikel „Aldebaranische Notizen" berührte Frage zu beantworten vermag, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die „Vril-Leute" auf transmedialem, resp. hypertelepatischem Wege Hilfestellung von außerhalb der Erde, von den „Aldebaranern", zur Verwirklichung der speziellen Fluggeräte erhielten. Abgesehen davon, daß solch eine Möglichkeit fern zu liegen scheint – und das nicht nur im wörtlichen Sinne – würde dies die „UFO"-Technik quasi der irdischen Greifbarkeit entrücken, wenigstens in den nächsten paar hundert oder tausend Jahren; denn solche Quellen, wie die „Vril-Damen" sie zu ihrer Zeit hatten erschließen können, stehen heutzutage niemandem mehr zur Verfügung.

Stammt das Konzept der Schwingungs-Glocke aber von den „Isais-Damen", so ist es irdisch! Und da aber die „Glocke" der maßgebliche Kernbestandteil der Sache war, wovon wir mit gutem Recht ausgehen können, sind auch die Möglichkeiten nicht auf unabsehbare Zeit verschlossen, den Weg wieder zu finden – denn die Technik einer „Glocke" auf Basis Isais-magischer Schwingungsträger ist eben irdischen Ursprungs gewesen, jedenfalls dem Prinzip nach.

Isais-Vril-JFM

Die Isais-Magie geht ja davon aus, daß spezielle Schwingungen, welche Affinität zu anderen herstellen, aufgespeichert und losgelöst verwendet werden können. Darin besteht der Unterschied zur Makaara-Schwingungslehre, in welcher die losgelöste Verwendung aufgeladener Schwingungen nicht enthalten ist. Daher können nach dieser Methode auch keine eigenständig arbeitenden Schwingungsträger hergestellt werden. Die Isais-magische Methode dagegen erlaubt dies sehr wohl, und ist ein wesentlicher Bestandteil solcher Verfahren. Daher kann solch ein Schwingungsträger eben auch in ein Antriebssystem eingebaut werden. Das Zusammenwirken der affinen Schwingungen bewerkstelligt dann die Bewegung – etc.

Über diese beiden magischen Methoden und Auffassungen haben wir bei CN schon berichtet, wir müssen dazu also nicht nochmals ausführlich werden.

Die Grundlage der „Glocke" ist also geklärt. Eine ganz andere Frage bleibt freilich, ob dann nicht tatsächlich Wege gefunden wurden, künstliche Schwingungsträger herzustellen. Diese Bemühung hat definitiv bestanden, und daß sie erfolgreich verlief, muß jedenfalls für möglich gehalten werden. Dafür gibt es sogar einen logisch erscheinenden Grund: Selbst wenn in den Vril-Geräten natürliche Schwingungsträger gearbeitet haben sollten – was ja niemand weiß – so müßte doch die Frage gestellt werden, wie es dabei denn um die Haunebu/Do-Stra-Geräte stand? Soll man sich ernstlich ausmalen, daß sicherlich sehr nüchtern-sachlich veranlagte Leute wie die der Technischen Truppe der SS – oder auch später bei Dornier – mit de facto magischen Konzepten umgegangen sein würden? Das erscheint nur sehr schwer vorstellbar. Also hat es doch rein technologische Umsetzungen des Prinzips gegeben? Das bleibt wohl bis auf weiteres noch im Unbekannten.

Auch zu diesem Aspekt der Sache können allerdings Gegenargumente vorgebracht werden. Zu allererst, daß ja auch die Haunebu/Hauneburg-Geräte ihren Ursprung bei der „Vril"-Firma Antriebstechnische Werkstätten OHG hatten. Dort ist jenes Gerät, das dann als Haunebu II (Do-Stra) bekannt wurde, entwickelt worden, und 1937 wurde diese Konstruktion an die E-IV verkauft. Daß es sich so verhielt, ist durchaus glaubwürdig. Also dürften auch alle wichtigen Dinge um den Antrieb auf diesem Wege in die Hände der E-IV gelangt sein.

Vril-Haunebu-Meeting

Als gesichert darf ferner gelten, daß es zwischen den Antriebstechnischen Werkstätten und der E-IV wenigstens seit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs einen kollegialen Erfahrungsaustausch gab. Von gemeinsamen Konferenzen, die jeweils in Oberösterreich abgehalten wurden, ist 1941 und 1943 die Rede. An solchen Zusammenkünften nahmen aller Wahrscheinlichkeit nach keine „Isais-Damen" teil, so daß von deren Denken dort wenigstens nichts direkt eingeflossen sein kann. Läßt man einmal beiseite, daß sowohl Gudrun wie Traute mit Sicherheit anhaltend Kontakte zum Isaisbund unterhielt – Traute via Korrespondenz, Gudrun auch persönlich – und auch Sigrun Tendenzen zu Isais-Ideen nachgesagt werden – so ist doch anzunehmen, daß die Gesprächsführung für die „Vril-Gesellschaft" ganz bei Maria lag. Nach allem, was über diese bekannt ist, hat sie sich da sicherlich nicht dreinreden lassen – und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit dürfte sie dafür gesorgt haben, daß ihre Erzrivalin Erika dort ausgeschlossen blieb.

Allerdings muß an diesem Punkt eingeworfen werden, daß gerade Erika über sehr gute persönliche Verbindungen verfügte, wodurch es ihr nicht einmal schwer gefallen sein dürfte, an Maria vorbei jede Verbindungen aufzunehmen – sofern Erika das wollte, worauf es indes nicht den geringsten Hinweis gibt.

Wie dem im einzelnen auch immer gewesen sein mag: Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und – in Abwandlung dieses Satzes – Rivalität beflügelt den Ehrgeiz. Es ist also durchaus möglich, daß sich in diesem Bereich mehr im Hintergrund bewegt hat, als wir zurzeit wissen.

Wichtige als „Vril"-typisch geltende Dinge stammen jedenfalls aus dem Isais-Kreis, vom Blitz-Symbol über die Farben und die Schwingungskonzeption bis hin zur Verwendung von Amethysten und Bergkristallen. Die „Glocke" muß also, wenigstens vom Ansatz her, wohl den „Isais-Damen" zugeschrieben werden.

„Aldebaren"-Kontakte hatte der Isaisbund nicht. Dort herrschte auch die Meinung, es handle sich um eine jenseitige Welt, eine Auffassung, von der sich auch Gudrun inspirieren ließ. Nicht alle Damen von da und dort sind ausschließlich Rivalinnen gewesen, wo nötig und möglich, wirkten viele wohl bis zuletzt zusammen.

Beide

Über eine Menge, was hier nur kurz angerissen wurde, gibt es, wie erwähnt, bereits Artikel bei CN. Dank der „Lupe", die wir Ihnen inzwischen ja anbieten können, wird es Ihnen leicht fallen zu finden, was Sie dazu womöglich noch näher interessiert.

       
               
               
     

       
               
               
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