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September 779 im Jahr der Römer

Teil6

 

       
     
       
     

September 779 im Jahr der Römer

       
     
       
     

September 779 im Jahr der Roemer--Teil6

Auszüge der Bergpredigt in auktorialer Form

 

An die Menge der Zuhörer

Nun gibt es aber ein Volk, das alle anderen Völker unter diesen Gott, der alle anderen Völker unter dieses sein auserwähltes Volk zwingen will, auf daß auch alle anderen ihm gleiche Opfer bringen. Und dieser Widersacher des Lichtes ewiger Wahrheit, dieser Vater der Finsternis, der Bosheit und der Lüge - will es nicht, daß die Menschen den wahren Gott erkennen, weil er ihr Gott sein will, und um die Wahrheit unauffindbar zu machen, häuft er Lügen auf, eine größer und boshafter als die andere, um sich, wenn die Zeiten sich erfüllt haben, in den eigenen Schlingen zu fangen.

Er hatte seinen Knechten genau schildern lassen, wie er diese Welt in sechs Tagen erschaffen haben will, aber die Zeit ist nahe, wo ihn seine anderen Knechte, die diesen dagewesenen ähnlich sind, auch dieser Lüge überführen werden. Er ließ den Führer-Propheten seines auserwählten Volkes „offenbaren“, wie er den ersten Menschen aus Lehm gemacht und diesem irdischen Gefäße den „Odem des Lebens“, die Seele in die Nase eingehaucht habe. Der zweite Mensch aber, das Weib, das er aus der Rippe des ersten Menschen gezogen haben will, hatte dieselbe Lebenskraft; weil er aber da nicht hauchen wollte, hat das Weib zwar auch ein Leben, der Auslegung der Rabbanen nach aber keine Seele!

Sehet, wie die Männer dieses Volkes das Weib bewerten, und Menschen werden kommen, die im gleichen Geiste des Satans es ihnen nachtun werden. Ein solcher „Gott“ befahl seinen Knechten dieses und vieles dessen, was ansonsten seines Geistes ist, auch noch aufzuschreiben, auf das die „Schrift“ von einer solchen Allmacht zeuge „ewiglich“!

ICH aber sage euch: Eine solche „Allmacht“ ist ein Machwerk! Und gerade jene Schrift wird erhalten bleiben, auf daß, wenn die Zeiten sich erfüllt haben, die Menschen den verlogenen, bösen und finsteren Geist erkennen, der durch seine Lügen den Geist der Menschen in seine eigene Welt und Finsternis zieht, damit sie Gott die ewige Wahrheit und auch sich selbst nicht erkennen!

Dieser „Gott“ der höllischen Finsternis will es nicht, daß die Menschen sich als lebendige Seele erkennen und wissen, daß sie von Ewigkeit mit Gott der ewigen Wahrheit da waren als seelische und geistige Wesenheiten, die gleich dem Gott der Finsternis, der ein solcher durch seine späterhin aus eigenem erdachte Verlogenheit und Bosheit geworden ist, in derselben Zeit des Anfanges das Leben von und aus Mir empfangen haben, weil Ich die ewige Wahrheit, Güte und Liebe bin.

Nicht also der verlogene und finstere Geist der Schrift, und auch nicht der wahre Gott hat den Menschen aus Erde geformt, wie ein Töpfer sein Geschirr, sondern die lebendige Seele erkenntnisfähigen Geistes war es, die, in das Reich der Erde gelangend, von der Frucht der Kraft des vor ihr angelangten Lebens nahm, den Leib des irdischen Menschen bildete, und, immer mehr vom Irdischen nehmend, im Laufe der Zeiten sich eine immer festere Gestalt schuf, bis diese endlich so ward, wie sie gegenwärtig ist.

Als der böse arme „Gott“ aus dem Abgrunde der Finsternis seines höllischen Reiches kam, fand er diese Welt, von deren Erschaffung und Vorhandensein er bis dahin keine Ahnung hatte, und auch die Seelen, die er so lange gesucht hatte, fand er auf dieser Erde als Menschen vor; und er versuchte alles Mögliche, um gleichfalls so viel vom Irdischen an sein Wesen zu nehmen, wie es den Menschen möglich ist. Weil er aber erkennen mußte, daß sein Wesen und sein obgleich so großer und einst noch unendlich größerer Geist dazu unvermögend ist, beschloß er, geistig weiter also zu wirken, wie er es einst getan hatte, und es gelang ihm nach langen, langen Zeiten, Seelen in Menschen zu finden, die ihm einst schon nahegestanden waren und die er auch hier leicht dazu bewegen konnte, ihn zu ihrem „Gott“ zu erheben, auf daß sie den Gott der ewigen Wahrheit nicht suchen und alles verwerfen, was Seiner Güte Liebe, Erbarmung, Vergebung und Gerechtigkeit auch nur ähnlich wäre.

Der arme Rachegott aller Unseligkeit warf seine Netze aus, hat einen großen Fischzug gemacht und wird noch einen viel, viel größeren machen. Aber er bleibt in denselben Netzen, die er auswarf, ganz zu unterst mitgefangen, mag er eine Zeitlang noch so jubeln und dabei auch noch so wüten.

Es soll von der „Schrift“, der Frucht seines finsteren und blutrünstigen Rachegeistes, kein Buchstabe und kein Jota genommen werden, bis sich die Zeit erfüllt, zum Zeugnis und zur Erkenntnis allen, die guten Willens sind.

Es kommt die Zeit – und sie ist gar nicht ferne – daß viele Menschen, durch die finsteren Lehren der Schrift dieses Volkes und durch die Lehren Meines bis dahin bis zur Unkenntlichkeit entstellten Wortes irregeführt, ohne Gotterkenntnis, ohne Selbsterkenntnis, ohne wahres Wissen und ohne Glauben an das ewige Leben dem Sterben und dem „Tode“ entgegen wandeln werden, in eine Finsternis, aus der es ohne guten Willen zur wahren Erkenntnis kein Entrinnen gibt. Sie werden es diesem Volke nachtun, gleichfalls der irdischen Machtgewalt, dem Reichtum und dem Wohlergehen zum Nachteile ihrer Mitmenschen nachjagen in der Meinung und in dem Glauben, dieses Leben sei das einzige, wahre und wirkliche Leben, das ohne Rücksicht auf andere, ja auch auf deren Kosten, im Übermaße genossen werden müßte, bevor der Mensch in die finstere Grube sinke.

ICH, die ewige Wahrheit, das wahre Licht und das wahre ewige Leben, Gott, bin kraft des Willens Meines Geistes durch Mein Wesen Mensch geworden, um den verirrten Seelen den Weg zu Mir in Mein Reich zu weisen, ihnen Mein Wesen und Meinen Geist persönlich als Mensch zu offenbaren. ICH bin gekommen, um Mich und die ewige Wahrheit Meiner Selbst für sie aufzuopfern, damit den Greueln der Blut- und Brandopfer, dem bösen Geiste des Abgrundes höllischer Finsternis Einhalt getan und er als der Vater aller Lüge und Bosheit, als Satan und Mörder der Seelen und der Menschen vom Anfange erkannt werde.

Damit aber das Maß zum Überlaufen voll werde, werden jene, die sich für eure Nachfolger ausgeben werden, eine Lehre aufstellen, die klar betrachtet dahin lauten wird, daß Ich als „gehorsamer Sohn“ dieses Vaters gekommen sei, um Mich Selbst auch seiner Blutgier aufzuopfern, die Flüche, mit denen er die Menschheit durch die Schrift seines Geistes beladen hat, zu sühnen, alle seine finsteren Lügen als Wahrheit zu bestätigen und ihn bei den Menschen zu verherrlichen.

Jeglicher wahre Glaube und mehr noch das wahre Wissen wird durch ein solches Geschehen und Vorgehen erstickt werden, und jeder denkende Mensch wird sich viel weniger darüber wundern, daß viele sich von einer solchen widerspruchsvollen Lehre abwenden, als vielmehr darüber, daß andere sie fanatisch und hartnäckig verteidigen und für Meine einzig dastehende Wahrheit ausgeben können.

Zu jener Zeit werden unter all den Menschen, die Meinen Namen und Mein Wort – soweit dieses bis dahin doch noch rein erhalten geblieben ist – kennen werden, gerade diejenigen noch der Erkenntnis der Wahrheit zugänglich sein, die sich in ihrem Herzen oder auch offen sagen: Er, Christus, war ein wahrhaft guter Mensch, voll der Güte, Liebe, Erbarmung, Vergebung, Gerechtigkeit und Selbstaufopferung, ein Geist, über den niemand sich hinwegsetzen kann, der sich selbst als einen wahren Menschen bezeichnen will; er hat der Wahrheit sein ganzes Tun und Handeln und selbst sein Leben so schwer geopfert, wie keiner vor ihm, noch nachher. Möchten die Menschen seiner Lehre nach auch nur ähnlich zu handeln wenigstens versuchen, müßte das von ihm erwähnte Reich Gottes schon auf Erden zu bilden sein.

Diese und solche Menschen werden trotz ihres sonstigen Unwissens und Unglaubens nicht schlecht und boshaft sein, obwohl sie Gott, Engel, Seele und den bösen Geist als bloße Worte ohne Wesenheit betrachten und die Wahrheit des ewigen Lebens nicht des Nachdenkens wert halten werden, und Ich sage euch:

Diese und solche Menschen werden nicht verloren gehen, weil sie nicht böse, sondern irregeführt sein werden; und sie gelangen zur Erkenntnis der ewigen Wahrheit nach dem irdischen Leben im Jenseits viel eher als jene, die Mich, Meinen Namen und Mein Wort weiterzutragen angeben, aber dem Satansgeist der Schrift, der Bosheit und der Lüge – in schwerstem Frevel und Lästerung des heiligen Geistes der ewigen Wahrheit Meines Wesens und Meines Namens dienen werden!

Und in gleichem Geiste mit diesen Frevlern wird zu jener Zeit auch noch weiteres Otterngezücht aufstehen, das sich bemühen wird, jenen, die da von Mir sagen werden, daß Ich ein wahrhaft guter Mensch war, auch noch diese Handvoll Erkenntnis zu rauben. Dieses finstere Gezücht wird behaupten, daß Ich gar nicht da war und daß ihr es seid, die ihr Mich aus Märchen habt entstehen lassen. Dieser Satansanhang wird Mir sogar Mein Dasein als Mensch mit allen Mitteln der Lüge, Bosheit und Tücke abzusprechen suchen, dabei aber über das wirkliche Wesen und den Geist dessen, der sich durch die „Schrift“ Jahweh, El Schaddai, Zebaoth und sonstwie noch nennt, werden diese Seelenmörder wohlbewußt schweigen.

Zu jener Zeit wird es unter jenen, die in Meinem Namen lehren werden, gar nicht wenige geben, denen das wirkliche Wesen Jahwehs- El Schaddais nicht verborgen bleiben wird, weil sie beim Lesen der „Schrift“, die seinen Geist und seine unersättlich-unstillbare Blut- und Rachegier dokumentiert, von Grauen und Ekel ergriffen sein werden, und sie werden seinen Geist in ihrem Lehramte möglichst zu umgehen trachten, weil sie – in Besorgnis um ihr eigenes Wohlergehen – die Kraft nicht aufbringen werden, offen aufzutreten, offen zu bekennen und offen der Wahrheit ihrer Erkenntnis Zeugnis zu geben.

Da aber auch ein solches stilles Trachten nicht verborgen bleiben wird, werden desto mehr andere aufstehen und mit der Schrift des Geistes der Hölle in der emporgehobenen Hand werden sie Länder und Meere durchziehen, um Genossen der Finsternis, der Lüge, der Bosheit und des Unwissens zu gewinnen.

„Hier ist die Wahrheit!“ wird es in tausend Lagern ertönen und die Armen werden von einem dieser Lager in das andere taumeln, aber die ewige Wahrheit werden sie nicht finden, weil man Mich ihnen boshaft und auch im Unwissen vorenthalten und sie lehren wird, daß ihnen Mein wahres Wort und Mein Geist verborgen bleiben wird und sie keine Erkenntnis der ewigen Wahrheit gewinnen werden können.

Und um diese Zeitwende wird Mein wahres Wort durch euch den Menschen wieder mit Hilfe eines Mittlers gegeben werden, ohne jede Herrlichkeit und ohne Schaugepränge, jenen Menschen, die nicht wissen werden, wie ihnen geschieht, die aber, arm im Geiste an Bosheit und reich an gutem Willen, den Geist der Wahrheit, der Mein Geist ewiglich ist, freudig von euch aufnehmen werden, sich und vielen anderen zur Erkenntnis und zum Heile des wahren ewigen Lebens.

Die Menschen wollen Gott in Seiner Herrlichkeit sehen; sie glaubten und glauben, wenn Gott einmal zur Erde käme, um sie persönlich Selbst zu lehren, daß dieses mit einem Schaugepränge und einer Herrlichkeit geschehen müßte, die in keinem Märchen zu finden sind. Sie denken so und sie glauben so, weil sie Gott und Seine wahre Herrlichkeit nicht kennen! Wie sollten sie es aber auch, da ihnen ihre eigene Herrlichkeit unbekannt ist, weil sie als die größte Herrlichkeit das ansehen, was das gerade Gegenteil der Herrlichkeit ist. Und das ist es, was auch einige unter euch, die ihr bei Mir seid, an der vollen Erkenntnis Meines wahren Wesens hindert – und ihr denket mitunter und gelegentlich, daß es besser wäre, wäre Ich in Gottes Herrlichkeit und Kraft – wie die Menschen sie sich falsch vorstellen – und in einem Schaugepränge gekommen, das kein Mensch jemals gesehen hat!

ICH aber sage euch wiedermals:

Ich bin in Meiner Kraft gekommen, die niemals als Mensch verkörpert da war, noch zum zweiten Male da sein wird. In derselben Herrlichkeit und Kraft stehe Ich vor euch – in der Herrlichkeit und Kraft der reinen ewigen Wahrheit!

Die Menschen aber beachten die Herrlichkeit der Wahrheit nicht, ja, sie verachten diese größte aller Herrlichkeiten deshalb, weil sie durch Mich ohne Schaugepränge gekommen ist, und weil Ich keine Gewalttätigkeiten im Sinne der von ihnen gemeinten „Herrlich-keit“ übe; denn ihrem Wissen, ihrem Glauben, ihrer Erkenntnis und ihrem eigenen Trachten nach gäbe es ohne unumschränkte Ausübung von Gewalttätigkeiten keine Herrlichkeit.

ICH tue Werke, die – in sich selbst schon gut und heilig – Meine Kraft bestätigen, Werke, die nur Gott tun kann! ICH tue sie zum Zeugnis Meiner Kraft, der Kraft Gottes; Ich tue sie aber auch, damit sie viele zur wahren Erkenntnis führen. Sehet aber die Menschen: die Armen bestaunen diese Werke, und durch sie selbst von Übeln befreit, danken sie Gott, Den sie nicht kennen; Mich aber wollen sie dieser Werke wegen zu ihrem Könige erheben, denn sie sagen sich, daß es dann keinen Hunger, keine Krankheit, kein Übel und kein Sterben mehr gäbe. So weit reicht ihr Geist und ihre Erkenntnis!

Und sage Ich ihnen, daß Ich kein König dieser Welt und dieses Volkes sein kann, weil Mein Reich nicht von dieser Welt ist und Ich die Werke zur Bestätigung und zum Zeugnis Meines Wortes tue, auf daß sie Mir glauben, wenden sich gerade die Menschen aus der Beschneidung ab oder gegen Mich und sagen:

Er ist ein großer Prophet, aber er erhebt sich selbst und lästert unseren Gott; sicher hat dieser ihn gesandt, wie er uns vor Zeiten Propheten gesandt hat; aber er wähnt, selbst Gott zu sein und will aus maßloser Überhebung nicht unser König werden!

Die Pharisäer, Schriftgelehrten, Oberen und Sadduzäer, die so oft die Kraft Meines Willens, durch welchen Ich die Werke tue, mit eigenen Augen und eigenen Ohren bestätigt fanden, und selbst jene von ihnen, welche die Auswirkung dieser reinen Kraft der ewigen Wahrheit am eigenen Leibe bestätigt fanden, stehen boshaft und heimtückisch wider Mich auf und schreien: Er hat den Teufel!

In ihrer Finsternis, Verblendung und Bosheit sehen sie nicht, wie unendlich hoch sie durch solche Worte den Teufel über ihren eigenen Gott erheben, wenn sie ihm ein Vollbringen solcher Werke zutrauen, wie Ich sie täglich und stündlich tue.

ICH habe euch und ihnen immer wieder die Schrift vor Augen gehalten, erklärt, und immer wieder habe Ich gesagt: Leset diese eure „Schrift“, wie sie ist - und sehet, welchen Geistes dieser euer „Gott“ ist! Zeiget Mir die Stelle, wo er auch nur ein einziges Mal und auch nur mit einem einzigen Worte das wahre, ewige Leben erwähnt!

Zeiget Mir die Stelle, wo er auch nur ein einziges Mal sagt, daß er die ewige Wahrheit sei! Alle seine Verheißungen, für die er ohne Ausnahme Blut- und Brandopfer an Mensch und Tier verlangt, gehen über den Zeitlauf des irdischen Lebens kein Jota hinaus, weil er sich selbst der Wahrheit des ewigen Lebens boshaft entgegenstemmt und euch die Wahrheit verheimlicht. Trotzdem aber gebietet er, die mit ihm gegen alle Völker der Erde geschlossenen Bündnisse ewiglich zu halten, schwört im grimmigen Zorn „furchtbare Rache“ und flucht jedem, der seinen Bund umgeht oder Außerachtlassen würde, und unnachsichtlich fordert er durch seine Propheten die Ausrottung – also die Ermordung – aller, die seiner Blutgier nicht genüge tun wollen.

Obwohl er gleich euch und gleich allen Wesen der Seele und des Geistes aus der Ewigkeit und in ihr eingeschlossen ist, kennt er ihre Bedeutung und ihren Bestand nicht. Er gebietet den ihm ergebenen Menschen, ihren Bund mit ihm ewiglich zu halten, und sagt, daß er diese Welt und den Menschen geschaffen habe. Trotz seines großen Geistes bedenkt er aber nicht, daß auch Menschen denken und selbst wissen, daß das, was erst geschaffen ward und wird, der Ewigkeit unmöglich so angehören kann, wie es ist, weil es so, wie es ist, zu werden angefangen hat und also auch endet, daß es hingegen nicht zu jener Beschaffenheit, die ohne Ursprung ewiglich da ist, verwandelt wird oder verwandelt werden kann.

Auch er weiß, daß alle die unzählbare Mannigfaltigkeit seelischer Wesen mit ihrem gleich mannigfaltigen Geist niemals mehr zur Urbeschaffenheit ihres ewigen Seins – wie es vor dem von Mir geschaffenem Anfange gewesen ist – zurückkehren kann, weil all das Seelisch-Geistige, von Meiner Lebenskraft durchdrungen, lebt und das Leben niemals mehr weder verlieren noch abstoßen und auf keine wie immer gedachte Art einbüßen kann.

Aber weil der finstere Geist in seiner Tücke und verlogenen Bosheit dessen eingedenk ist und daher verheimlicht, fordert er Menschen auf, seinen Bund ewiglich zu halten, ohne zu bedenken, daß das Menschengeschlecht auf Erden durch die Kraft des Lebens des Geistes der Seele entstanden ist und daß mit den letzten zwecks einmaliger Menschwerdung zur Erde gelangten Seelen erkenntnisfähigen Geistes auch das Menschengeschlecht auf Erden sein Ende finden muß.

Viele von euch sind gekommen, um zu sehen, einige auch, um zu hören; ihr aber sollt alle mit offenen Augen sehen und mit offenen Ohren hören. Viele von euch haben bereits gesehen und sie können sich nicht satt sehen. ICH aber sage euch, daß ebenfalls blind bleibt, wer nicht offenen Ohres, reinen Herzens und guten Willens den Geist Meines Wortes aufnimmt, ebenfalls blind bleibt, mag er noch so viel und noch so Großes gesehen haben. Gesehen und gehört habt ihr anderswo von anderen und auch bei euch selbst vieles; wenig aber davon war und ist eines Geistes, der gehört, das Gesehene bestätigt hätte und es auch umgekehrt hätte bestätigen können; denn das Gehörte hörte sich zwar gut an, widersprach aber dem Gesehenen so, wie dieses dem Gehörten.

Es offenbart ein jegliches Werk den Geist seines Vollbringers und Schöpfers. Dieser aber kann kraft seines Wortes gerade seinen Werken ein anderes Gesicht, anderes Aussehen, wie auch einen anderen Sinn geben und den Schauenden dadurch so trügen, daß dieser blind dafür bleibt, welch ein oft unendlicher Unterschied zwischen den Werken und Worten eines und desselben Geistes besteht, und welch eine tiefe Kluft zwischen beiden gähnt! Die Werke eines solchen Geistes sind böse; sein Wort aber nennt sie gut, und dieser Geist ist Geist der Heuchler, die unter allen Verbrechern am tiefsten stehen und die so tief im Sumpf höllischer Finsternis stecken, daß sie nur sehr schwer zu retten sind. Sie sind gerade daran einem jeglichen anderen Geiste, der guten Willens ist, erkennbar, weil sie das Böse gut nennen und selbst auch noch heilig preisen.

Derselbe Geist der Heuchler, der seine eigenen bösen Werke gut nennt, nennt ganz dieselben aber von einem anderen gleichen Geiste geübten Werke böse und verwirft mehr noch alle guten Werke eines dritten Geistes, so diese nicht allein ihm zugute kommen; mit aller Bosheit aber tritt er diesem Dritten entgegen, so dessen gute Werke und Worte auch nur den Anschein tragen, die Bosheit seiner Werke und die Heimtücke seiner Worte aufzudecken.

Die Werke, die ihr unter euch und euresgleichen gesehen habt, ensprechen nur wenig oder gar nicht den Worten der so Werktätigen – und das auf die Dauer angesehen und angehört, wird schließlich als selbstverständlich oder gar als notwendig angesehen, trübt das Gehör, Gesicht, Gefühl, führt irre und treibt zu gleicher Tätigkeit, indem es aus einer Bosheit hundert andere schafft.

Wer aber unter euch Ohren zu hören hat, der höre: Mein Wort bestätigt Meine Werke, Meine Werke bestätigen Mein Wort, und Ich Selbst bestätige durch Mein Wort und Meine Werke den Geist, der in seinem und Meinem Wesen, Worten und Werken dieselbe unwandelbar gleiche ewige Wahrheit ist! Was ihr an Mir sehet und was ihr von Mir höret, ist der Geist und die Kraft Gottes, in Wort und Werken dieselbe und die gleiche ewige Wahrheit, die Ich bin, Den ihr nun als einen euch im Aussehen gleichenden Menschen vor euren Augen sehet.

Es soll euch Mein da angenommener Leib nicht täuschen; denn seid stets dessen eingedenk, daß nicht so sehr das Wesen als solches, sondern daß der Geist des Wesens maßgebend ist, auch dem Wesen. Nicht das Wesen macht den Geist aus, sondern der Geist das Wesen, was ihr an allen Wesen lebendigen Geistes in dieser Welt bestätigt findet, und wovon allein das Wesen des Menschen eine Ausnahme macht, weil unter allen Wesen lebendigen Geistes, die ein Mal durch diese Welt gehen, allein der Mensch erkenntnisfähigen Geistes ist.

Der Geist eines jeglichen anderen ein Mal durch das Irdische gehenden Wesens lebendiger Seele, sei es der des Gewächses des Feldes und Waldes, oder der des Tieres, entspricht der hier getragenen Gestalt, Form und Beschaffenheit seines irdischen Leibes und Körpers vollkommen. Allein der Leib und die Gestalt des Menschen täuschen oft, ja leider gar so oft über den erkenntnisfähigen Geist der lebendigen Seele, die er ist, und er täuscht nicht nur die anderen Seinesgleichen, sondern auch noch sich selbst über so vieles gerne hinweg.

Darum kommt es, daß so ein Mensch trotz des Wesens seines irdischen Leibes und seiner Gestalt nicht selten seelisch und geistig tief unter das niedrigste Tier sinkt, weil dieses, wenn auch nicht eines erkenntnisfähigen, so doch eines reineren Geistes ist als jener Mensch, der seine ganze Erkenntnisfähigkeit in den Dienst des bösen Geistes höllischer Finsternis stellt und diesen Dienst in heimtückischer Heuchelei gut nennt.

Aber auch so mancher Menschenleib und so manche Menschengestalt täuscht viele andere darüber hinweg, daß sie eine lebendige Seele im Irdischen kleidet, die kraft ihres erkenntnis-fähigen Geistes an die reinen Wesen Meines Reiches heranreicht und bis zur Gottähnlichkeit entfaltet ist, weil ihr Geist guten Willens der Wahrheit zu dienen und Gutes zu tun trachtet, auch ohne zu wissen, wer und wie das Wesen und der Geist der ewigen Wahrheit ist.

In beiden solchen, aber in vielen noch anderen Fällen kann kein erkennnisfähiger Geist auf die Dauer getäuscht werden, so er nicht selbst getäuscht werden will, denn die Werke der Menschen bestätigen ihren Geist unverkennbar und geben das beredsamste Zeugnis darüber, inwieweit sie gut oder wieweit sie böse sind. Aber ein noch größeres Zeugnis ihres Wollens und Trachtens geben sie durch die Wahl ihres „Gottes“ oder ihrer „Götter“, die kein Gott und keine Götter sind, weil es Gott nur Einen gibt, der Kraft Seines ewigen Wesens, Geistes und Lebens die ewige Wahrheit, das wahre Licht und das wahre ewige Leben ist.

Diese heilige Wahrheit ist noch keinem Volke von seinem Gott oder von seinen Göttern verkündet worden, sooft sie auch durch wahre Propheten Meines Geistes den Völkern verkündet worden ist, da sie in diesen Worten den Propheten gegeben, von ihnen nicht voll und ganz erfaßt werden konnte. Denn ein jeglicher Geist der Erkenntnis greift durch den Geist vom Geist zum Geist und erfaßt voll und ganz das Gegebene, so er auch des gleichen Wissens mit den Gebern wird, die des gleichen Geistes mit ihm sind in gutem Willen.

Die meisten unter euch verehren „Götter“, von denen sie eine Anzahl gut, die anderen böse nennen. Und so sie alle die Götter gleich verehren, sind sie selbst gut und böse zugleich, weil ihr eigener Geist, an die Götter gelegt, den Geist solcher Götter und damit auch den Wahn schwerster Irrtümer des eigenen Geistes schafft.

Es gibt viele unter euch, die an guten Göttern mehr Gefallen finden als an den bösen; andere wieder unter euch sind bösen Göttern mehr geneigt und demnach sind die einen in ihren Werken eines besseren Geistes und Willens als die anderen, die nicht so guten Willens sind. Doch aber stehen selbst auch diese noch unendlich hoch über jenen Heuchlern unter euch, die das Gute böse und das Böse gut nur deshalb nennen, um ihre eigenen bösen Werke gut nennen zu können. Diesen Heuchlern die ewige Wahrheit zu predigen, ist umsonst und eine vergebliche Mühe. Denn das Heilige, die ewige Wahrheit erklären sie haßerfüllt als Lüge, umso mehr, je mehr sie erkennen, wieviel Güte, Liebe, Erbarmung, Vergebung, Gerechtigkeit und Selbstaufopferung sie üben müßten, um Kinder der Wahrheit, Kinder Gottes werden zu können.

 


Ende Teil 6

       
               
               
     

       
               
               
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