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War der späte Endsieg tatsächlich möglich ?

       
     
       
     

War der späte Endsieg tatsächlich möglich ?

       
     
       
     

"Nazi Stealth Jet Could Have Won War for Hitler"

War der späte „Endsieg" tatsächlich möglich? Eine Computersimulation des U.S.-Luftfahrtkonzerns Northrop Grumman sagt: Ja!

Warum ist dieses Thema heutzutage noch wichtig? Haben wir inzwischen nicht ganz andere Schwierigkeiten zu bewältigen? Europäer ebenso wie Amerikaner? Natürlich! Und alle zusammen haben wir jeden Grund, die unguten Geschehnisse der Vergangenheit zu vergessen, um gemeinsam den Blick nach vorne zu richten!

Ein Punkt aber rechtfertigt nochmals einen Blick zurück; und das ist die Frage, ob unsere Väter und Großväter, für die Jüngsten mittlerweile schon Urgroßväter, tatsächlich so irregeleitet waren, einen längst aussichtslos gewordenen Kampf bis zum letzten Augenblick weiterzuführen – oder ob ihr Vertrauen auf einen noch möglichen Endsieg doch gerechtfertigt gewesen sein könnte? Das ist nicht in erster Linie eine historische Frage – sondern eine menschliche. Es geht einfach darum, in welchem Selbstgefühl die noch lebenden Kriegsteilnehmer ihr eigenes Leben sehen können – und welchen Blick auf deren Handeln die nachgefolgten Generationen haben. In der zurzeit offiziellen Geschichtsschreibung wird das keinen Niederschlag finden, wie wahr und klar es auch immer sein möchte. Doch das kann sich einmal ändern. Bis dahin soll es wenigstens für die Geschichtsbewußten eine Möglichkeit geben, sich korrekt zu orientieren. Das ist der Grund, warum die National-Zeitung sich immer wieder einmal auch mit Motiven befaßt, die in der Vergangenheit liegen.

Go 229 - 1944

In der vergangenen Woche brachte die Fernsehstation N24 eine bemerkenswerte Dokumentation, die offenkundig auf einem PR-Film der Firma Northrop Grumman basiert. Der Titel lautete: „Hilters Stealth-Flugzeuge". Abgesehen davon, daß Hitler und die ignorante NS-Führung das geringste Verdienst an alledem hatte, die Sendung also besser, „Deutschlands Stealth-Flugzeuge" betitelt worden wäre, muß man für diesen auf einer amerikanischen Produktion fußenden Bericht dankbar sein. Dies nicht allein wegen der technisch interessanten Darstellungen, sondern auch, weil durch diese Dokumentation gleichsam zum Ausdruck kam, daß unsere Väter und Großväter wohl doch nicht so „blöde" gewesen sind, wie heutzutage oft behauptet wird.

Northrop

Northrop Grumman ist eines der bedeutendsten Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen der Welt, mit Hauptsitz in Kalifornien. Berühmt wurde der dort nach deutschen Vorlagekonstruktionen aus dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Stealth-Nurflügelbomber B-2. Das teuerste Flugzeug, das jemals gebaut worden ist. Es verfügt auch über die aufwendigsten Rechneranlagen, mit denen je ein Flugzeug ausgerüstet wurde.

2 Grumman

Während des Zweiten Weltkriegs bewährten sich die von Flugzeugträgern aus eingesetzten Jäger Grumman „Wildcat" und „Hellcat" an der Pazifikfront. In Europa blieben diese Maschinen unbekannt. Sie wären der Fw 190 und der Me 109 auch nicht gewachsen gewesen, den japanischen Zero und Hien auch nicht, die Japaner setzten oft auch noch die ältere Hayabuse ein; und die Stukas waren natürlich überall verletzlich. Die neue „Bearcat" wurde erst nach Kriegsende fertig. So ist der Name Northrop Grumman in Deutschland erst in jüngerer Zeit bekannt geworden, sowohl durch die mittlerweile berühmte B-2, wie – wenigstens in Fachkreisen – auch durch das deutsch-amerikanische Gemeinschaftsprojekt X-31

„Vector", welches in Zusammenwirken von MBB, Northrop Grumman und Rockwell entstand.

Northrop Grumman B-2

Um richtig einschätzen zu können, welches Gewicht den nachstehenden Darstellungen zukommt, ist der Hinweis auf die Größe, die Seriosität und die technische Kompetenz von Northrop Grumman wichtig.

Plan  -  Ho

Als die Northrop Grumman B-2, das neue Superflugzeug der USAF, am 20. April 1988 vorgestellt wurde, erkannten Fachleute auf den ersten Blick, daß dies ein Epigone jener deutschen Nurflügelflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg war, um die bis zu dieser Stunde noch Geheimniskrämerei betrieben wurde. Oft hatte es bis dahin geheißen, jene deutschen Konstruktionen habe es gar nicht gegeben. Jetzt aber präsentierte man in den Vereinigten Staaten eine vollständig erhaltene Ho 229 – noch mit den Original-Hoheitszeichen der Deutschen Luftwaffe -, die 1945 erbeutet worden war. Die amerikanischen Konstrukteure machten keinen Hehl daraus, woher die Inspiration zur B-2 gekommen war, nämlich von den Brüdern Horten aus Deutschland, deren erste Nurflügelflugzeuge bereits in den 1930er Jahren flogen.

Schon unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg hatte man bei Northrop Grumman versucht, auf der Grundlage deutscher Pläne, besonders der Ho 18 und der Ar E 555, einen Nurflügelbomber zu bauen. Das Resultat war die YB-49. Damals gelang es jedoch noch nicht, die Steuerung in den Griff zu bekommen. Das machten erst 1987/88 aufwendige Rechneranlagen in der Maschine möglich. Die deutsche Ho 229 flog 1944 und Anfang 1945 schon ohne dergleichen sehr gut. Die vier Testflüge verliefen äußerst zufriedenstellend. Wenn die Maschine am Ende des vierten Testflugs verlorenging, so hatte das nicht an dem Flugzeug gelegen, sondern am Ausfall eines der beiden Strahltriebwerke, das seine Betriebsdauer bereits überschritten hatte, aber aufgrund der allgemeinen Mangelsituation nicht ausgetauscht worden war. Das Flugzeug hatte alle Erwartungen vollauf erfüllt. Es erreichte eine Geschwindigkeit von 1.200 km/Std. und war damit sogar der Me 262, dem damals mit Abstand weltbesten Jagdflugzeug, deutlich überlegen. Die Ho 229 hatte hervorragende Flugeigenschaften. Sie wäre das ideale Jagdflugzeug geworden, würde diese Chance früher wahrgenommen worden sein.

Start  -  Ho 229

Daß die Horten-Maschine gut flog, war bekannt. Was man bei Northrop Grumman aber noch testen wollte, waren die Stealth-Eigenschaften der Ho 229; das heißt: ob diese alte deutsche Konstruktion auch unsichtbar für Radargeräte war. Auf diesem Gedanken war man bei Beginn der B-2-Entwicklung nämlich noch gar nicht gekommen. Die 1945 in Deutschland vorgefundene Ho 229 stand mittlerweile in einem Museum. Also entschloß man sich, solch eine Maschine detailgetreu nachzubauen. Die Leute von Northrop Grumman gingen exakt vor. Sie verwendeten auch die gleichen Materialien. Die Tragflächen waren aus Sperrholz. Bei der 1944/45 in Deutschland herrschenden Rohstoffknappheit ein nützlicher Faktor. Für den Stealth-Test wurde jetzt allerdings ein Lack verwendet, der den Unterschied zwischen Holz und Metall für das Radar aufhob. Zuletzt wurde der Nachbau mit historischen deutschen Hoheitszeichen versehen. Und endlich begannen die Tests.

Für diese setzte Northrop Grumman dieselbe Rechneranlage ein, mit der auch die B-2 getestet worden war. Das Ergebnis zeigte, daß auch die alte deutsche Konstruktion für Radar praktisch unsichtbar ist. Günstigstenfalls zwei Minuten vor direktem Überfliegen eines Radars wurde die Ho 229 bemerkt – viel zu spät, um noch reagieren zu können. Die ersten Stealth-Flugzeuge besaß also Deutschland - und das bereits 1944/45!

Erstnachbau  -  Horten

Jedes rückschauende, „Was wäre gewesen, wenn" ist im Grunde müßig. Hier aber hat es doch einen Sinn, und zwar zum Beantworten der Frage, ob in der späten Phase des Zweiten Weltkriegs eine Wendung des Schicksals grundsätzlich noch möglich gewesen wäre. Um diese zu klären, gaben die Spezialisten bei Northrop Grumman ein entsprechendes Szenario in ihre großen Rechneranlagen ein. Dabei setzte man voraus, daß eine ausreichende Anzahl von Horten-Jägern und Jagdbombern des Typs Ho 229 zur Verfügung stünden. Diese Anzahl wurde jedoch relativ bescheiden angesetzt, also durchaus realistisch, was möglich gewesen wäre, wenn dieses Flugzeug nach seinem Erstflug im Jahr 1944 mit dem nötigen Nachdruck an die Fronten gebracht worden wäre. Die Resultate der Computersimulation waren eindeutig: Deutschland hätte die Lufthoheit zurückerobern können. Außerdem wäre es ein Leichtes gewesen, sämtliche alliierten Radarstellungen in England auszuschalten. Dadurch hätten auch konventionelle Flugzeuge ohne Vorwarnung angreifen können. Das Bild der Kriegslage würde sich in kurzer Zeit vollständig zugunsten Deutschlands verändert haben.

Auch Angriffen der in Entwicklung stehenden Langstreckenbomber Ho 18 gegen die USA wären diese praktisch wehrlos ausgeliefert gewesen sein, auch bei einem eventuellen Angriff mit Atombomben.

Resümee: Der späte „Endsieg" ist nicht gänzlich unmöglich gewesen – sogar wenn man nur den Einsatz dieses einzigen Flugzeugtyps annimmt!

Projekt: Ho 18

Gewiß, letztlich bleibt diese Betrachtung doch müßig, weil in Deutschland damals die falschen Leute regierten. Um die Horten-Flugzeuge zu akzeptieren, stellte Göring immer noch mehr Forderungen, was die Fertigstellung von Mal zu Mal weiter verzögerte. Neue Ideen erschienen den Entscheiden riskant, und Leuten wie Göring fehlte es an Entschlußkraft, an technischem Verständnis sowie an Weitblick. Durch ignorantes Verhalten solcher Art hatte Deutschland unnötiger Weise schon die Luftherrschaft verloren.

Als die Ho 229 endlich als Go 229 bei den Gotha-Werken in Serie gehen sollte, war es aufgrund des Rohstoffmangels zu spät; denn für die Herstellung der Strahltriebwerke waren Edelmetalle nötig, an denen es fehlte (z.B. Chrom). Bei mehr Entscheidungsfreudigkeit und besserem „Management" wäre es aber durchaus machbar gewesen, die Ho 229 rechtzeitig an die Fronten zu bringen. Nicht die Techniker und die Soldaten versagten, sondern die politisch Verantwortlichen.

In anderen Bereichen stand es nicht besser. Die neuen U-Boote des revolutionären Typs XXI um wurden um zwei Jahre verschleppt (laut Dönitz). Und bezüglich der Luftrüstung ist von den sagenhaften Projekten Do-Stra und Vr 7, die genauso wie die Nurflügler mehr als Phantasie sind, noch gar nicht gesprochen worden. Hitler aber interessierte sich, nach eigenen Worten, nur für den Landkrieg – doch in der Luft sowie auf See wurde der Zweite Weltkrieg verloren!

Kurz gesagt: Es ist Faktum, daß der Zweite Weltkrieg für Deutschland tatsächlich einen günstigen Ausgang hätte nehmen können – mit anderen Leuten an der Spitze.

       
               
               
     

       
               
               
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