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Atlantisbericht - Folge 2

Das enträtselte Atlantis

       
     
       
     

Atlantisbericht-2--Das enträtselte Atlantis
Schwanenschiff

       
     
       
     

Atlantisbericht - Folge2
Das enträtselte Atlantis

Der aus Österreich stammende Pastor Jürgen Spanuth hat der Erforschung von Atlantis sein Lebenswerk gewidmet. Er hat in seinen Büchern: ,,Das enträtselte Atlantis" (Stuttgart, 2. Aufl. 1953), ,,Atlantis, Heimat, Reich und Schicksal der
Germanen" (1982), ,,Die Atlanter, Volk aus dem Bernsteinland" (1985),die Existenz und die Lage von Atlantis überzeugend nachgewiesen. Spanuth hat damnit die gesamte Vorgeschichte auf neue Grundlagen gestellt. Der Schweizer Gelehrte, Prof. Emile Biollay bezeichnet das Werk Spanuths als ,,die größte geschichtliche Entdeckung des 20 Jahrhunderts".

Als man Spanuth und sein Werk in zwei Podiumsdiskussionen angriff, ohne ihm Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben, antwortete er mit dem Buch:

,,Und doch, Atlantis enträtselt!" (Stuttgart, 1955). Darin stellt er folgende Thesen voran:

1. Der Atlantisbericht beschreibt Ereignisse aus der Zeit um 1200 v.d.Ztr.

2. Ein Vergleich der historischen Angaben des Atlantisberichtes mit den Zeitgenössischen ägyptischen Texten zeigt, daß er nur eine Nacherzählung desselben ist.

3. Der Vergleich zeigt weiter, daß die Atlanter des Atlantisberichtes ohne jeden Zweifel mit den "Nordvölkern" Ramses III. identisch sind.

4. Die Heimat der Nord-Seevölker lag nach den ägyptischen Texten "auf den Inseln im großen Wasserkreis", im Norden, an den Enden der Welt. Darunter kann nur das Nordseegebiet verstanden werden.

5. Die Angaben über die versunkene Königsinsel dieser Völker sind so genau,

daß man sie zweifelsfrei zwischen Helgoland und Eiderstedt lokalisieren kann.

6. Die oftmals und von vielen Forschern aufgezeigte Identität dieser Königsinsel der Atlanter-Nordvölker mit der Königsinsel der Phäaken, die Homer in der Odysee besingt, ist ebenfalls zweifelsfrei gesichert.



Die Punkte stammen. etwas gekürzt, aus Spanuths Schrift:

,,Und doch: Atlantis enträtselt" und Spanuth hat darin auch Beweise geliefert:

Die Datierung im sogenannten Atlantisbericht des Platon vor 9000Jahren ist allerdings völlig unmöglich, da sie sich da noch in der Eiszeit und im Kulturstadium der Altsteinzeit befand. Alle die Dinge, von denen der Atlantisbericht so ausführlich erzählt - griechische Staaten, eine Stadt Athen, ein ägyptisches Reich, Kupfer, Zinn, das erste Eisen, Kriegswagen, Kriegsschiffe usw. - gab es damals ganz gewiß noch nicht. Die Datierung ist ein völliger Unsinn, wie er ärger kaum gedacht werden kann, schreibt August Knötel schon 1893.

Ein Volk, so schreibt Spanuth, das über Kupfer und Zinn verfüge, lebte in der Bronzezeit. Wenn es auch schon erste Eisengeräte kannte, am Ende desselben.
Atlantis muß daher am Ende der Bronzezeit, also um -1200 noch existiert haben. Es war also zu untersuchen, ob sich die Ereignisse, die der Atlantisbericht erzält, (Naturkatastrophen, Austrocknung und große Feuer, Erdbeben und Überschwemmungen,- und eine große Wanderung durch Europa nach Griechenland,
Besetzung aller griechischen Staaten, heldenhafter Widerstand Athens gegen die Wandervölker, Zug der Wandervölker durch Kleinasien bis nach Ägypten, Bündnis der Wandervölker mit den Libyern und Tyrrhenieren, Errettung Ägyptens vor der Gefahr), gegen Ende des 13. Jahrhunderts vor der Zeitrechnung.

Das Ergebnis lautet: Die Ereignisse die im Atlantisbericht wiedergegeben werden, haben sich um -1200 in großer Übereinstimmung mit den Angaben im Atlantisbericht wirklich abgespielt. Er nimmt an, die fasche Datierung kam zustande, weil die Ägypter nicht in Sonnen, sondern in Mondjahren rechneten, (was auch schon andere Forscher vermutet haben).Rechnet man statt 9000 Jahren 9000 Monate vor Solon, kommt man ebenfalls in das -13. Jh.

Irreführend ist die Angabe des Dialoges Kritias über die „vor dem Eingang“ (ins Mittelmeer), den „Säulen des Herakles“ liegende Insel, was zu der falschen Annahme führte, daß Atlantis im – heute und erst spät – so genannten Atlantischen Ozean gelegen haben müßte. Eine Insel, auf die die Angaben des Atlantikberichtes zutreffen, kann aus geologischen Gründen niemals im Atlantik gelegen haben. Und was ihre Größe betrifft, „größer als Asien (Kleinasien) und Libyen zusammen-genommen“, so ist hier offenbar nicht nur die eigentliche Insel Atlantis gemeint, die auch Basileia (Königsinsel) genannt wird, sondern das gesamte Atlantische Großreich, zu dem auch „andere Inseln und das ganze gegenüberliegende Festland (Skandinavien) am Meer (Ozean) gehörten.

Die Königsinsel aber lag, wie wir sehen werden, im Nordmeer, (Nordsee, früher „Germanisches Meer“ benannt). Nur dort war das Meer lange Zeit nicht schiffbar. Aber um von dort, dem eigentlichen Kerngebiet, auf dem Seeweg ins Binnenmeer (Mittelmeer) zu kommen, mußte man den Weg über die Straße von Gibraltar nehmen und die lag, -für die Griechen im Westen.

Muck hat Atlantis bei den Azoren angenommen. Diese sind vulkanischen Ursprungs und sin niemals untergegangen und später wieder aufgetaucht. Atlantis im Mittelmeer zu suchen oder an den Dardanellen, wie immer wieder geschieht, ist den Angaben des Atlantisberichtes entsprechend, völlig sinnwidrig. Auf Tausenden noch erhaltenen Quadratmetern sind am Amontempel Ramses III. (-1200 bis -1168) in Medinet Habu der Kriegszug der Nord- und Seevölker gegen Ägypten dargestellt. Zeitgenössische, ebenfalls noch erhaltene Papyri, bestätigen und ergänzen ebenfalls die im Atlantisbericht gemachten Angaben. Sie werden durch viele archäologische Funde ebenfalls betätigt. Daß die Atlanter des Atlantisberichtes identisch sind mit den Nord- und Seevölkern Ramses III., bezeichnet Spanuth als die Hauptthese seines Buches. „ beide Völker treten in den Jahrzehnten um 1200 v.d.Z. auf“, beide haben ihre Heimat“ auf den Inseln und Ländern am Weltmeer im Norden“, beider Inseln und Heimatgebiete sind durch schwere Naturkatastrophen zerstört worden, beider Königsstadt „ist nicht mehr“. Beide Völker haben sich zu einem großen Kriegszug aufgemacht und „den Plan gehabt, ihre Hände auf alle Länder des Erdkreises zu legen und auch Ägypten als ihr Land einzunehmen“ (Inschriften von Medinet Habu), beide sind durch Europa gezogen, haben alle griechischen Staaten unterworfen, nur Athen nicht genommen oder nehmen können, beide haben Kleinasien durchzogen und mit Libyern und Thyrrhenern ( Lebu, Sekelsa, Sardana, Wasasa) Ägypten angegriffen, wurden aber abgewehrt. Beide Völker wurden von 10 Königen regiert, hatte ein gewaltiges Heer, starke Streitwagenverbände und eine mächtige Flotte und waren erfahrene Seeleute, ( Medinet Habu: „Helden zur See“).
Es kann also gar nicht zweifelhaft sein, daß beide Völker miteinander identisch sind.

 

 

Die Nord- Seevölker- Atlanter hatten ihre Heimat im Nordseeraum. Aus vorgenanntem Grunde wird diese These am meisten bekämpft. Spanuth hat sich daher mit ihr am ausführlichsten beschäftigt und viele unwiderlegbaren Beweise geliefert. In den ägyptischen, zeitgenössischen Texten heißt es von der Heimat der Nord- Seevölker, daß sie „auf den Inseln am großen Wasserkreis“, im Norden an den Enden der Erde in der fernen Finsternis (ägypt. Ausdruck für den hohen Norden) am Rande der Welt gelegen haben. Die Ägypter teilten die gedachte, vom großen Wasserkreis „sin wur“ umgebene Erdscheibe, in deren Mitte das Binnenmeer (Adria) liegt, wie auch andere Völker in 9 Bogen (Breiten) ein. Der 9. Bogen liegt an den Enden der Welt im fernen Norden. Die Griechen nannten die Bogen Paralleloi, die Römer Circuli. Plinius d.Ä. (ca.23 bis 79) sagte z.B.: „ Der neunte Circuli geht durch Britannien und das Land der Hyperboreer (Kimbrische Halbinsel), dort dauert der längste Tag 17 Stunden“. Die Texte von Medinet Habu bezeichnen Nord-Seevölker auch als Völker von neunten Bogen.

 

 

Spanuth schreibt: „Bei der Such nach der Heimat der Nordvölker-Atlanter müssen alle Gebiete, die von ihnen erst auf der Wanderung erreicht oder von ihnen im Kampf besetzt und erobert wurden, ausscheiden“. Ebenso die europäischen Binnenländer, welche von ihnen durchwandert wurden, wie etwa der Balkan.

Die Griffzungenschwerter, Rundschilde, Hörnerhelme, Schiffstypen, Kittel, die diese Nordvölker auf den ägyptischen Reliefs führen, waren um -1200 die in Nordeuropa übliche Ausrüstung. Die nordischen Völker rasierten sich in jener Zeit, hatten Reiterei, Kriegswagen, Kriegsflotten, schwere Ochsenkarren; sie kannten die Leichenverbrennung, bauten Burgen aus holzversteiften Erdwällen. Die Nordseevölker kamen aus dem Nordseeraum und sind mit den Germanen der Bronzezeit identisch. „Wir kennen kein anderes Volk, das all diese Dinge in jener Zeit ebenfalls gekannt hätte.“

 

 

Der Taucher Eberhardt Fries findet auf dem sogenannten Steingrund bei Helgoland einen plattenverkleideten Steinwall und Ruinenreste, wovon er Skizzen anfertigt.

Die Königsinsel der Nordvölker-Atlanter lag zwischen Helgoland und dem schleswig-holsteinischen Festland (Eiderstedt). Der Atlantisbericht überliefert, daß die Königsinsel im „Weltmeer“ gelegen habe. Daß der erste Anblick dieser Königsinsel einen hohen, schroff aus dem Meere aufsteigenden Felsen, der rotes, weißes und schwarzes Gestein enthielt, geboten habe, und daß hinter dem Felsen eine überaus
fruchtbare Ebene gelegen sei, aus welcher in einer Entfernung von fünfzig Stadien ein ,,allseits niedriger Hügel" aufragte. Auf dieser Insel sei ,,Kupfer in schmelzbarer Form ", also Kupfererz, und gediegenes Kupfer gewonnen worden, auch sei dort ein
Produkt aus dem Boden gegraben worden, das einen feurigen Glanz gehabt hätte, in Öl an die Tempelwand aufgetragen wurde und dem Gold am nächsten im Wert stand. Der ägyptische Priester konnte dem Solon nicht sagen, was das für ein
Bodenprodukt gewesen sei. Solon hat den Namen ,,Oreichalkos" für diesen Stoff gewählt; Spanuth hat in seinem Buch nachgewiesen, daß es sich bei diesem Bodenprodukt nur um Bernstein gehandelt haben kann. Die Königsinsel versank
nach den Angaben des Atlantisberichtes ,,an einem Tag und in einer Nacht voll entsetzlicher Schrecken im Meer", ,,daher ist das Meer dort auch heute noch unbefahrbar und unerforschbar infolge der ungeheuren Schlammassen, welche die sinkende Insel anhäufte" (Tim 25). Durch diese Schlamrnassen wurde der Weg ins gegenüberliegende Meer versperrt, so daß dem, ,,der von hier (der Königsinsel) aus nach dem gegenüberliegenden Meer fahren wollte, ein jedes Vorwärtskommen
hemmende Schlammasse als unüberwindliches Hindernis entgegengesetzt wird. (Krit.108).

Da die Königsinsel der Phäaken rnit derjenigen der Atlanter identisch ist und beide Beschreibungen in erstaunlicher Weise übereinstimmen, dürfen wir die zusätzlichen Angaben der Phäakie über diese Königsinsel heranziehen. Diesen Angaben zufolge mündete bei der Königsinsel ein Strom ins Meer, der einen ost-westlichen Verlauf hatte und an dessen Nordufer die Königsinsel lag. Es gibt im fraglichen Meeresgebiet - und in allen Meeren der Welt - nur eine Stelle, auf der alle diese Angaben zutreffen: Das Gebiet zwischen Helgoland und dem Festland. Hier liegt ein Felsen, der sehr hoch und schroff allüberall aus dem Meere aufsteigt und rotes, weißes (Gips und Kreide) und schwarzes Gestein, (Feuersteinblöcke, die schwarze Spaltflächen haben) führt. Auf Helgoland finden sich Kupfererze und gediegenes Kupfer, dort befinden sich nach dem Festland hin Bernsteinlagerstätten, dort mündete einst ein Strom (die Eider) ins Meer, dort breitete sich einst ein Schlammeer aus; (nach der Katastrophe), von dort führte einst ein Schiffahrtsweg (Eider-Schlei-Weg) ins gegenüberliegende Meer (Ostsee), dort lag einst eine Königsinsel bzw. ,Heilige Insel', von der wir noch bis ins Mittelalter schriftliche Nachrichten haben. " Der Name
Helgoland bedeutet, Heiliges Land“.

lm Gebiet, wo einst Atlantis unterging, tauchten später wieder mehrere Restinseln auf. Das ist eine häufige Erscheinung gerade an der Westküste Schleswig-Holsteins, an welcher bei schweren Sturmflutkatstrophen Inseln unter und sich später wieder bilden oder wieder auftauchen können.

1980 untersucht eine Tauchergruppe der Universität Kiel das Meeresgebiet bei Helgoland. Diese finden südlich der „Düne" in 6 - 8 m Tiefe einen ,,Massenfundplatz von Kupferbarren aus helgoländer Kupfererz. Das Alte Museum Berlin besitzt ein Kupferschwert mit dem Siegel Pharao Sethos II.. Das bedeutet, daß es einst, bei den ersten Angriffen der Nordmeervölker, von den Ägyptern erbeutet wurde. Es besteht
aus helgoländer Kupfererz. (Die Herkunft eines Metalles kann auf Grund seiner natürlichen Beimengungen festgestellt werden). Helgoländer Kupfererz hat einen natürlichen Arsengehalt und war daher zur Waffenherstellung besonders geeignet. (Arsen fand und findet noch zuweilen in der rnodernen Metallurgie als (Härter Verwendung).



Bis zur Auffindung Trojas durch Schliemann hat man die Epen Homers – die Ilias und die Odysee – für reine Spekulation gehalten gehalten. Seit die Linear-B-Schrift der mykenischen Griechen 1956 entziffert werden konnte, wurde der hohe Geschichtswert der Dichtungen Homers neuerlich bestätigt. Auch wurde nachgewiesen, daß Homer nicht wie bißher angenommen, im -8. Jh., sondern schon in der Hochblüte mykenischer Zeit, jedenfalls aber vor -1250 gelebt haben mußte.

( Homer ist ein angenommener Name für eine ansich unbekannte Person). Die erklärt wieso Homer, oder jedenfalls der Verfasser einer Urschrift in seiner Odysee die Atlanter , welche er Phäaken nennt, zwar weitgehendst übereinstimmend mit dem Atlantisbericht Platons schildert, von deren Untergang aber nicht weiß, ebensowenig wie vom Untergang der Mykenischen und Minoischen Kultur. Homer läßt seine Helden Odysseus, den vielleicht erfundenen, König von Ithaka, auf Grund echter Reisebeschreibungen, gemischt mit Schifferlatein durch die damalige Welt irren. Denn den Mittelmeervölkern war der Norden Europas durch Zinn- und Bernsteinhandel wohl bekannt. Nachdem Odysseus mit seinen Gefährten den gefährlichen Engpaß zwischen Skylla und Charibtis entkommen war, (die Meerenge von Gibraltar) erreichten sie Thrinkia, die Insel des Sonnengottes, wo Odysseus Gefährten ohne sein Wissen die heiligen Rinder schlachten, (eine Erinnerung an den Stierkult von Atlantis?). Für diesen Frevel läßt Zeus das Schiff in einem Orkan in Stücke reißen. Alle Gefährten kommen um, nur Odysseus kann sich auf einen Mast retten. Nachdem er neuneinhalb Tage auf dem Meer treibt, strandet er einsam an der menschenleeren Insel Ogygia der Göttin Kalypso, einer Tochter des Atlas. Diese hält in sieben Jahre in einer Höhle gefangen, bis sie ihm, auf Befehl des Zeus, freigeben muß. Sie heißt ihn ein Floß zu bauen und gibt ihm eine genaue Segelanweisung, um in das Land der Phäaken zu gelangen. Erst wenn wir Odysseus auf seiner Fahrt begleiten, zeigt sich, welch erstaunliche Kenntnisse Homer von der Königsinsel der Phäaken hat. Offenbar hat ihm ein Fahrtenjournal, (griech. Periplus) vorgelegen, das recht genau den Kurs und die Entfernung zu den verschiedenen Inseln und Küsten angibt. Der Kurs ist nach Sternbildern oder vorherrschenden Windrichtungen angegeben. Den Entfernungsangaben liegt ein Etmal, (zurückgelegte Strecke in 24 Stunden) von 1000 Stadien=100 Seemeilenzugrunde. (Eine Tagesleistung von 1000 Stadien läßt sich bei mehreren Entfernungsangaben in den Homerischen Liedern nachrechnen).

Die Insel ,,Ogygia" (der Name bedeutet ,,Insel im Ozean") wird in der Odyssee auch als ,,Nabel des Meeres" bezeichnet. Dem Namen nach könnte es die Azoreninsel Pico, rnit dem 2252n hohen Vulkankegel Pico Alto sein. Oder die westliche Azoreninsel St. Miguel, auf der die Portugiesen, bei der Wiederentdeckung der Insel im 15. Jh. eine große Höhle finden, die ein altes, vorgeschichtliches Heiligtum barg. Sie finden eine Steinplatte mit dem Bild eines Gebäudes, außerdem Felszeichnungen, die nordischen Runen ähnelten und ein noch gut erhaltenes Reiterstandbild. Außerdem findet man auf der Insel auch karthagische Münzen aus dem 6 oder 7. Jh. v. d. Zeitrechnung. Kalypso gibt Odysseus die Anweisung, er solle auf die (aufgehenden) Plejaden gewendet " steuern ,,und auf Bootes, der späht erst untergeht, und den ,Bären', den andere auch ,Wagen' benennen" und ,, den Nordstern zur Linken stets" lassen. ,,Siebzehn Tage befuhr er die ungeheuren Gewässer, am achtzehnten Tage tauchten von ferne die schattigen Hügel auf vom phäakischern Land, denn dieses lag nun am nächsten, anzusehen wie ein Schild im wolkenverhangenen Meere.“

Europa verdankt sein Klima und seine Bewohnbarkeit bis in den hohen Norden dem Golfstrom, der, in der Sargassosee aufgeheizt, nordöstlich sich drehend den Atlantik überquert und nördlich der Azoren nach NO verläuft und sich am Kap Quessant,
(in der Bretagne) teilt. Während der Hauptstrom westlich um die britischen Inseln herum läuft und sich dann, nordöstlich fließend, zur norwegischen Küste wendet, strömt ein Arm durch den Ärmelkanal, ein Dritter wird durch den Verlauf der Westküste Frankreichs nach Süden abgeleitet und strömt mit einer Stundengeschwindigkeit von zwei bis drei Seemeilen durch die Biscaya und an der Westküste Spaniens entlang bis in die Gegend von Gibraltar. Dort biegt er nach Westen ab und umkreist die Azoren in großem Bogen -und mündet dann wieder
nordwestlich der Azoren in den Golfstrom ein. Da das ,,Azorenhoch" eine überaus häufige und beständige Wetterlage ist, und die Winde auf der nördlichen Halbkugel im Sinne des Uhrzeigers um ein Hochdruckgebiet wehen, herrschen an der
Westküste Europas, nicht nur die nach Süden setzende Meeresströmung, sondern auch vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung.

Ein Segelschiff das von Gibraltar in die Nordsee gelangen will, rnußte also an der Westküste Europas gegen Wind und Strom kreuzen, was zeitraubend und wegen der
nahen Küste gefährlich ist. Wenn ein Segelschiff von Gibraltar aus mit der Meeresströmung und den vorherrschenden Winden um die Azoren segelt, geht die Fahrt trotz der größeren Entfernung schneller und gefahrloser vor sich. Die Azoren rnit dem weithin sichtbaren Pico Alto stellen den Wendepunkt, den „Omphalos“, dieses Zwangskurses dar. Nördlich der Azoren gelangt ein Segelschiff in dem mit drei Seemeilen Geschwindigkeit nach NO setzenden Golfstrom. Im Ärmelkanal
kann sich bei anhaltenden Westwinden die Strömungsgeschwindigkeit vervielfachen. Der Golfstrom ist nördlich der Azoren 150 km breit, die Strömungsgrenze ist durch die indigoblaue Färbung des Golfstromes gegenüber der kalten, flaschengrünen Farbe der nördlichen Gewässer klar zu erkennen.

Nach dem Schema, das Homer für seine Entfernungsangaben benützt hat, befindet sich Odysseus am achtzehnten Tage 1720 Seemeilen von Ogygia = St. Miguel entfernt und steht damit etwa 10 SM vor Helgoland. Wie genau die Angaben Homers sind und widersprechend den Erfahrungen aus den Gegebenheiten des Mittelmeeres, beweist die Landung Odysseus an der Phäakeninsel. Odysseus sieht zunächst im wolkenverhangenen Meer das flache Land der Königsinsel „wie ein Schild“, wobei der von der Insel aufragende Felsen von Helgoland im Nebel wie ein Schildbuckel wirkt. Da erblickt ihn sein Feind Poseidon und vernichtet in einem schweren Unwetter sein Floß. Odysseus droht an den Klippen zu zerschellen, wird jedoch um die Südspitze herum in die Mündung eines Flusses getragen (den Eridanos=Eider), die Strömung droht ihn jedoch wieder ins offene Meer hinauszutragen. Da hemmt der Flußgott Aegis die ausströmenden Fluten und läßt den Fluß rückwärts fließen und Odysseus kommt an Land. Schon Erastothenes hat das Rückwärtsfließen des Flusses für Unsinn gehalten. Diese Erscheinung wiederholt sich aber an allen Küsten, an denen Ebbe und Flut herrscht, zweimal täglich. Im Mittelmeere freilich kennt man dieses Phänomen nicht. Angesichts dieser Angaben kann es wohl kein Zweifel sein, wo die Königsinsel der Atlanter = Phäaken lag. Spanuth hat noch viele andere Beweise beigebracht und führt als Beispiele an:

Sowohl Atlantis, wie auch Phäakenland liegt im „Oceanus“, liegt im Norden, am Ende der Welt, dort sind die äußersten Menschen. Unmittelbar vor der Küste liegt ein hohes, nach allen Seiten steil ins Meer abfallendes Felseneiland. An der Küste liegen Hügel und Dünen. Dahinter liegt eine flache, fruchtbare Ebene. Die Königsstadt liegt nicht unmittelbar an der Küste. Sie ist umgeben von hohen Deichen und breiten Wassergräben. Die Deiche sind aus Erde gebaut und so hoch, das ein Schiff durchfahren kann. Vor und hinter den Deichen ist ein Hafen, die Durchfahrt ist schmal. Ein Kanal führt durch die Deiche und ermöglicht so die Schiffahrt bis hin zur Königsburg.

Man sieht daraus deutlich, daß Atlantis und Phäakenland miteinander identisch sind. Die Ähnlichkeit ist auch in nebensächlichen Dingen so groß, daß man vermuten könnte, Platon habe Homer als Vorlage benutzt. Aber der Atlantisbericht weiß nichts von der Segelanweisung ins Phäakenland, von der Gezeitenströmung, oder daß die Deiche mit Pfosten beschwert sind. Andererseits enthält der Atlantisbericht Mitteilungen, die Homer nicht kennt, wie das Vorhandensein von gediegenem und schmelzbarem Kupfer auf der Königsinsel (Basileia) und daß dessen Felsen aus weißem, rotem und schwarzem Gestein bestand. Homer berichtet auch nichts von den Vorbereitungen, die Thing der Könige vorausgingen und wie das Stieropfer durchgeführt wurde. Im Atlantisbericht wird die gewaltige Kriegsmacht der Atlanter, seine Bewaffnung und Organisation geschildert, ihr Kriegszug gegen Ägypten und ihr Aufmarsch gegen Athen. Im Gegensatz dazu werden die Phäaken (bei Homer) als äußerst friedfertig beschrieben.

Vor allem aber weiß Homer nichts vom Untergang der Königsinsel und hätte er davon gewußt, hätte er es bestimmt beschrieben. Es handelt also um zwei verschiedene Berichte. Schon Apollonios von Rhodos, Verfasser der „Argonautika“, der bis -247 Leiter der berühmten und unersetzlichen Bibliothek von Alexandrien war, (diese umfaßte 700.000 Schriftrollen, die durch Brandstiftung zum größten Teil vernichtet wurden), erkannte, daß die Königsinsel der Phäaken mit jener der Hyperboreer identisch ist und er spricht abwechselnd von Phäaken und Hyperboreern, „die auf der heiligen Insel „Elektris und nahe des Eridanosstromes wohnen“. (Der Name Elektris bedeutet „Bernsteininsel“ und ist nur ein anderer Name für Basileia). Auf ihr herrsche der Phäakenkönig Alkinoos mit seiner Frau Arete, (Namen die Apollonios wohl von Homer übernommen hat). Homer nennt jedoch den Namen des Flusses Eridanos nicht, der nach Apollonios durch eine Lagune in den Ozean fließt. Davon ist jedoch bei Homer noch nicht die Rede, weil die Lagune im mykenischer Zeit, aus der Quelle Homers stammt, noch nicht existierte, sondern erst durch den „Sturz des Phaethon“ in die Mündung des Eridanos, wovon Apollonios ausführlich erzählt und wodurch die Lagune erst entstand. Zweifellos hat Apollonios diese Angaben mit weiteren aus der Odyssee entnommen. Er nennt den Ozean, in den der Eridanos fließt, „Kronosmeer“. Das ist der alte, von Griechen und Römern überlieferte Namen der Nordsee!

Auch berichte Apollonios, Hephaistos, (der griechische Gotte der Schmiede) hätte vor dem Hafen der Phäaken „Feueressen und rußige Bälge“ bedient und mit „wuchtigen Hämmern schlagend auf ehernen Ambossen Erz geschmiedet“. Apollonios nennt der Flußgott der Eridanos Aigaios, ein Beiname des Poseidon und er berichtet von Hyllos, der „das heimische Volk der Phäaken sammelnd, über das Kronosmeer fuhr“. Hier heben wir demnach einen alten Zeugen, daß Hyllos und die Hylleer, wie sich ein Stamm der Dorer nannte, aus dem Phäaken- oder Hyperboreerland stammten und sich die Nachfahren der Herakles (Herakles galt als Vater des Hyllos), mit Recht „Herakliden nennen durften“ (Jürgen Spanuth, „Atlanter“ S. 480 ff).

Nach Pherikydes stammen die Hyperboreer von den frühesten Riesen, den Titanen. Wir sehen, daß die griechische Mythologie in wesentlichen Teilen im Norden Europas spielt, woher ja auch die Mykenischen, wie auch die späteren Griechen, ursprünglich stammten. Ein Beispiel dafür ist die Laistrygonensage bei Homer, welche in einem norwegischen Fjord spielt. (Odyssee Gesang X). Die Behauptung, die Odyssee spiele nur im Mittelmeer, wobei Odysseus darin zehn Jahre herumgeirrt sei, ohne nachhause finden zu können, ist geradezu lächerlich. Die fünf Trilithen von Stonehenge sind ein Zwillingssymbol und stellen so- in ihren senkrechten Pfeilersteinen – die fünf von Kleito dem Poseidon geborenen Zwillingssöhne dar, die mythischen Stammväter der zehn Atlantischen Könige (Spanuth).


Ende Teil 2

 

       
               
               
     

       
               
               
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