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Die Quelle des Bösen

       
     
       
     

Die Quelle des Bösen

       
     
       
      Die Quelle des Bösen

Wo die Ursachen wahnwitziger Amokläufe wirklich liegen

Alle Tageszeitungen waren sogleich voll davon, und sämtliche Fernsehstationen berichteten überreichlich, sie überschlugen sich geradezu mit zahlreichen Sondersendungen: In einer württembergischen Kleinstadt lief ein siebzehnjähriger Junge amok. Er ermordete 15 Menschen, überwiegend in der Schule, die er vor einiger Zeit noch selbst besucht hatte. Für die Journaille unterschiedlicher Couleur ein fettes Fressen. Erst tags zuvor war ganz Ähnliches wieder einmal in Amerika geschehen, und auch in Deutschland ist der besagte Amoklauf eines Jugendlichen nicht der erste gewesen.

Die Einzelheiten dieses aktuellen Geschehens brauchen hier nicht abgehandelt zu werden. Andere haben dies waidlich getan und tun es noch – für die Fernsehstationen eine günstige Gelegenheit, kostensparend Programmzeit zu füllen, wie sie es auch durch häufig wiederholte, gänzlich unnötige Vorschauen auf kommende Sendungen tun – die „öffentlich-rechtlichen" kaum weniger als die privaten. Alles ist schließlich Geschäft in der vielgelobten Westlichen Gesellschaft, da bildet die Vermarktung von Tragödien und Verbrechen keine Ausnahme.

Politiker und Politikerinnen aller Parteien bemühten sich auch möglichst schnell, von dem menschlichen Drama zu profitieren. Frau Angela Merkel empfahl auf einmal sogar das Beten – vermutlich um bei dieser Gelegenheit jene christliche Wählerschaft wieder zu versöhnen, die sie durch ihre dreisten Worte gegen den Heiligen Vater unlängst verprellt hatte. Bei Frau Merkel braucht man sich bezüglich ihrer persönlichen Öffentlichkeitsaktionen ja über gar nichts zu wundern, sie ist offenbar so vollkommen unbelastet durch irgendeine Art von Charakter, dass sie sich jederzeit und zu jeder Gelegenheit mit dem Wind drehen kann.

Alle Offiziellen gaben sich also schrecklich erschüttert und rätselten öffentlich, durch was denn verirrte Geister zu solch grauenerregenden Taten bewegt werden könnten. Als ob sie das nicht ganz genau wüssten! Und doch war kein einziges in die nötige Richtung gesprochenes Wort zu vernehmen. Im Gegenteil, alles steuert weiter im ideologischen Wahn, dem nächsten Verhängnis entgegen.

An den Waffengesetzen liegt es jedenfalls ganz gewiss nicht. In New York City ist das Waffengesetz sehr streng, anders als sonst in den Vereinigten Staaten, und doch wird dort viel mehr gemordet als in Texas oder Arizona, wo Waffen für jeden unbescholten Bürger frei sind (dies entspricht übrigens dem deutschen Waffengesetz von 1938, das in Österreich noch bis in die Zeit des Bundeskanzlers Bruno Kreisky hinein Gültigkeit hatte). Unbewaffnete Bürger wünschen sich bloß Regierungen, die Angst vor der eigenen Bevölkerung haben.

Brutale Computerspiele dürften schon eher ein Risiko bilden, doch diese werden weiterhin zugänglich sein, weil das zum Business gehört – und was könnte der Westlichen Gesellschaft schon wichtiger sein als das Geschäft !?

Vor wenigen Jahren, bei einem ähnlich traurigen Anlass, hatte der seinerzeitige Bundespräsident Johannes Rau es klar ausgesprochen: Ursache ist die Verrohung der Gesellschaft. Ja, gewiss. Und woher kommt diese Verrohung? Das führt uns mitten hinein in das Thema!

Die systematisierte Verrohung

In der Entwicklung eines Staates, einer „Gesellschaft", geschieht nichts zufällig. Die Politik verfolgt Ziele, und ebenso tun es die de facto gleichgeschaltenen großen Massenmedien sowie die Unterhaltungsindustrie. All dies ist auf die Durchsetzung jener bizarren Ideologie ausgerichtet, deren Inhalt sich im dem erkennen lässt, was als „politische Korrektheit" von den Menschen gefordert wird. Dies alles zusammen ergibt die Ideologie Demokratismus, die mit Demokratie nichts mehr zu schaffen hat. Demokratisch verhält sich zu demokratistisch, wie sozialistisch zu sozial. Kurz gesagt: es handelt sich um unvereinbare Gegensätze. Ein besonderer Vorzug der Demokratie – oder besser: Republik – liegt ja gerade in der Ideologiefreiheit! Der antidemokratische Demokratismus fühlt sich dem Bürger nicht verpflichtet. Vielmehr soll er der Ideologie verpflichtet sein. Diese aber behauptet, alles, was auf zwei Beinen gehen kann, sei gleich; und zwar nicht etwa gleichwertig, wie der Christ es sieht, sondern gleich im wörtlichen Sinne. Zwar gibt es einige wenige, die sich für deutlich „gleicher" als alle anderen Menschen halten, doch darüber spricht „man" nicht, oder zumindest nicht laut.

Kontra Flintenweiber statt Müttern und Damen

Zu dem Gleichmachungswahn der antidemokratischen demokratistischen Ideologie gehört nun auch, Frauen und Männer gleichmachen zu wollen. Da das kapitalistische Wirtschaftssystem - von den „Gleicheren" dominiert - bloß Produktivkräfte haben will, sollen die Frauen quasi zu Männern gemacht werden. Mütter sind da nicht sonderlich geschätzt, Hausfrauen schon gar nicht. Der „demografische Faktor" könne ja auch durch Zuwanderung ausgeglichen werden... Wo trotz allem bei uns Kinder auf die Welt kommen, sollen diese möglichst frühzeitig von den Müttern in kollektiven Aufbewahrungsstätten abgeliefert werden, wo die Kleinen gleich massiv im Sinne der Ideologie indoktriniert werden können. Die Frauen sollen sich nach den Vorstellungen der Ideologie das Muttersein gar nicht erst angewöhnen, sie werden ja

als Produktivkräfte gebraucht – und das ist heutzutage viel wichtiger, als innerlich gefestigte, psychisch wie physisch gesunde Kinder zu erziehen.

Die göttliche Natur hat die Aufgabenteilung zwischen Frau und Mann ja nun einmal aus gutem Grunde bestimmt. Gewiss nicht bloß zufällig sind Frauen zarter beschaffen als Männer, haben eine weichere Haut und eine hellere Stimme – eben um mit Kindern besser umgehen zu können als Männer. Auch der liebevollste Vater kann die Mutter niemals ersetzen (der Verfasser dieser Zeilen kann es beurteilen, seine Mutter verstarb, als er erst sechs Jahre alt war). Besonders Kleinkinder empfinden einen Mann, ist dieser auch ihr Vater, als rau und grob, so sehr er sich auch bemühen mag. Jeder ehrliche Fachwissenschaftler kann dies bestätigen. Doch leider haben sich ja die meisten von diesen längst gegenüber der Ideologie prostituiert. Wer von ihnen dies nicht tut, darf auf keine berufliche Karriere hoffen, wie fähig er auch sein mag. Also werden die Lügen weiter und weiter verbreitet.

Die Frau Bundesfamilienministerin aber weiß sicher aus eigener Erfahrung als siebenfache Mutter sehr gut, das sich alles so verhält, wie wir sagen. Dennoch – wider besseres Wissen propagiert sie durch Dinge wie „Vaterschaftsurlaub" das Aushebeln der naturgegebnen Ordnung.

 

Wenn das Blut über die Fernsehbildschirme strömt

Hekatomben von Blut strömen über die Fernsehbildschirme, oftmals begleitet von den Schreien vergewaltigter Frauen, und wie diese gequält werden, zeigt das Programm auch beinahe lebensecht. Unzählige Schüsse aller Kaliber werden bei „Sex and Crime" im Fernsehen verfeuert. Menschen abzuknallen, auch gleich in Massen, wird Jugendlichen als das Alltäglich-Übliche vorgeführt. „Warum also", mag manch instabiler Charakter sich da ausmalen, „sollte ich das nicht selber einmal tun...?" Doch keine Stimme aus Politik oder gleichgeschalteten Massenmedien wagt es, sich mit dieser einflussreichen Branche anzulegen.

In Film und Fernsehen sind Frauen kaum noch als Mütter oder Damen zu sehen, stattdessen als prügelnde und mit Waffen herumballernde Flintenweiber. In Fernseh-Krimis wird da offenkundig auf Parität zwischen Kommissaren und Kommissarinnen geachtet – wie auch darauf, dass, nach Drehbuch, möglichst ebenso viele Morde von Frauen begangen werden wie von Männern.

Wer wundert sich also über „zunehmende Verrohung der Gesellschaft"?!

Was aus Hollywood kommt, übertrumpft deutsche Fernsehproduktionen an Scheußlichkeit allerdings oft, so viel alttestamentarische Grausamkeit schaffen die deutschen Produzenten gar nicht auf Fernsehbildschirme und Kinoleinwände zu bringen – was freilich auch am Fehlen großer Budgets liegen mag.

Und noch schlimmer: Nicht bloß in Film und Fernsehen, sondern auch in der Realität wird dieses grässliche Bild gezeichnet. Am schlimmsten von allem sind sicher „Frauen"-Boxkämpfe, das Abscheulichste, was der Mensch sich vorstellen kann, so dass man schnellstens abschaltet, wenn das „öffentlich-rechtliche" Fernsehen solche Bestialität überträgt und ins Haus liefern will.

Zu alledem kommt der brutale Rocklärm (Musik kann das niemand nennen), durch den die niedrigsten aggressiven Triebe geweckt werden.

Mit diesen wenigen Zeilen wäre gesagt und untermauert, wo die widerwärtige Rohheit in „unserer Gesellschaft" ihre Ursachen hat – ganz besonders im Hinblick auf die unheilvolle Auswirkung auf Kinder und Jugendliche. Da tragen weder „böse Moslems" noch „böse Rechte" die Schuld, nein, die Schuld trägt eindeutig und allein die antidemokratische Ideologie Demokratismus!

Was nötige Zivilcourage wirklich bedeutet

Wollen wir weitere Amokläufe verwirrter Jugendlicher verhindern, so müssen wir uns in erster Linie der Pervertierung des Frauenbilds entgegenstellen. Eva Herman hat diesbezüglich mit jedem Wort recht, das sie sagt und schreibt. Das Leben braucht keine Kriminalkommissarinnen, Soldatinnen, Katrateschlägerinnen und Fußballspielrinnen oder gar „Boxerinnen" (allein schon das Wort erregt Ekel!), sondern Frauen, Mütter, Damen. Wenn wir wieder richtige Frauen haben, haben wir auch Kinder, die frei von krankhaften Geisteszuständen sind, die keiner Wahnvorstellung erliegen und nicht zu Mördern werden. Das empfindet mit absoluter Gewissheit auch die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger so. Im Grunde sind es ja nur ein paar kleine aber mächtige Cliquen, die das Übel weiter betreiben, und vor diesen dürfen wir uns nicht beugen! Von „unseren" Politikern wird das Wort Zivilcourage meistens falsch verwendet, gerade so, als bedeute es, das zu tun, was die Mächtigen wünschen. Zivilcourage bedeut ja aber das genaue Gegenteil, Zivilcourage heißt ja, mit Mut auch dem Mächtigeren entgegenzutreten – selbst wenn man dafür einmal persönliche Nachteile in Kauf nehmen muss, wie die tapfere Eva Herman. Und genau das brauchen wir jetzt! Falls die große Mehrheit der Menschen darin versagt, ist der nächste tödliche Amoklauf so sicher wie die nächste Fernsehbrutalität.

Raffen wir uns also auf. Es ist ja nicht so, dass alle unsere Politiker Schurken wären. Viele davon denken sicherlich genauso wie wir – bloß dass es diesen Leuten eben an Zivilcourage fehlt. Wenn wir den Anständigen unter ihnen den Rücken stärken, kann das vielleicht schon manches zum Besseren hin bewegen. Auch die Kirchen könnten dadurch wenigstens ein bisschen zu dem zurückfinden, was das Neue Testament vom Christen erwartet. Mit dem Glauben an unsere eigenen Möglichkeiten und der nötigen Beharrlichkeit, werden wir dann auch wieder eine Demokratie haben, frei von Demokratismus; denn diese rohe, seelenlose Ideologie ist die Quelle des Bösen.

       
               
               
     

       
               
               
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