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Nicht  "cool"

       
     
       
     

Warmherzig sein  -  nicht cool

       
     
       
     

Nicht  "cool"

Eines der abscheulichsten Unworte in „gesellschaftlich relevanter“ Verwendung ist zweifellos das Wort  „cool“. Wörtlich heißt es im Englischen bekanntlich, kühl. Wie konnte es dazu kommen, dass „cool“-sein als eine der löblichsten Eigenschaften gilt? Im Klartext bedeutet es ja nichts anderes, als: rücksichtslos sein gegen andere Menschen, sich um nichts kümmern, was andre bewegt, ganz und gar egoistisch sein – eben mit einem Wort: cool !

Kinderprogramme der Fernsehstationen bringen das schon den Kleinsten bei: cool sei gut! So verhalten sie sich dann auch. Inzwischen sind Gewalttaten, bis hin zum Mord, sogar schon unter Kleinkindern keine Seltenheit. Dass „coole“ Jugendliche auf den Schulhöfen Terror entfalten, ist selbstverständlich; „cool sein“ gilt ja als gut: hartherzig und gnadenlos gegen andre, deren Schicksal den „Coolen“ einen Dreck interessiert, und zugleich ist er nachlässig gegen sich selbst.

„Cool“ – eines der markantesten Merkmale der Westlichen Unwertegemeinschaft,

frei - sinngemäß übertragen: COOL = dummdreist und brutal. 

Es ist nicht direkt auf dem Mist von Leuten wie Marcuse oder Adorno gewachsen, aber das von ihnen und anderen solchen Typus’ auf die Menschen verspritzte Gift hat jene Geschwüre der Bosheit verursacht, welche Familie und Mitmenschlichkeit zerstörten, und stattdessen Gewalt und Unheil verbreiteten. Die sogenannten „68er“, diese nützlichen Idioten des internationalen Großkapitals, haben das Gift gemehrt und dienstfertig zur Zerstörung aller wahrhaften Werte beigetragen. Sie waren schon „cool“, bevor es den Ausdruck als Modewort gab. 

Die Opfer der Bader-Meinhoff-Bande hatten dafür zu bluten. 

Die noch „cooleren“ 68er wendeten ihre Jacke und zeigten, was sie entgegen ihrer Propaganda immer schon waren: Handlanger des anonymen Kapitals. Unter keiner Gruppierung finden sich eifrigere Befürworter der Privatisierung von allem und jedem, wie unter den Alt-68ern, die sich besonders gern grüner Tarnfarbe bedienen. 
Doch sie sind nach wie vor nichts anderes als willige Werkzeuge, als Personen ohne Bedeutung  –  denn die namenlose Spekulantenmacht, von der sie sich fernsteuern lassen, ist auch cool, und wie!

Die Damen und Herren in den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten würden sicherlich sagen, sie bringen schon den Kindern das „cool“ bei, weil „man“ das eben sage und es zum Selbstverständnis der Gesellschaft gehöre (und so weiter bla-bla-bla). Gewiss, weil dieselben Leute es dazu gemacht haben! Und wenn sie behaupten, sie richten sich nach dem, was das Publikum sage, denke und wolle, so darf ihnen vorgehalten werden, das diese Bevölkerungsnähe (nicht Volksnähe) schlagartig aufhört, wenn es gegen „relevante“ Interessen gerichtet ist!  

Da interessiert die Meinung des Publikums plötzlich überhaupt nicht mehr, es wird mit Agitprop überschüttet. Auch das ist cool, klar. 

Was kümmern den Coolen schon Wünsche und Sehnsüchte anderer Menschen? 
Er interessiert sich bloß für sich selbst und dafür, wie er seinen Geldgebern am profitabelsten dienen kann  –  super-cool,  „geil cool“, sozusagen.

Anzumerken wäre, dass der Schreiber dieser Zeilen als Werbetexter sich einmal geweigert hat, das erwünschte Wort  „cool“ zu verwenden. Der Marketingleiter, ein Amerikaner, hörte die Argumente an und stimmte zu. 

Das gibt es auch!

       
               
               
     

       
               
               
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